Die Bitte eines Kubaners in den USA für einen extremen Fall: "Lasst mich hier."

Der Kubaner Marcos Pérez in den USA entfacht eine Debatte auf TikTok, indem er seinen Wunsch äußert, nach seinem Tod nicht nach Kuba repatriiert zu werden. Damit spiegelt er die Empfindungen vieler Emigranten wider, die selbst im Tod nicht zurückkehren möchten.

Marcos PérezFoto © TikTok @marcosperezredd

Der kubanische Content-Ersteller Marcos Pérez (@marcosperezredd), der in den Vereinigten Staaten lebt, brachte eine Debatte in den sozialen Medien ins Rollen, nachdem er auf TikTok ein Video mit schwarzem Humor geteilt hatte, in dem er seinen Wunsch äußert, im Falle seines Todes nicht nach Kuba zurückgeschickt zu werden.

Im Clip spricht Pérez über die Gewohnheit vieler kubanischer Familien, die Körper ihrer Angehörigen zurück auf die Insel bringen zu wollen. Doch er war entschieden.

„Wenn ich in den Vereinigten Staaten sterbe, weise ich meine Familie und Freunde an, meinen Körper nicht zurückzuschicken. Lasst mich hier, lasst mich einäschern und verstreut meine Asche in New York oder an einem Strand in Miami, aber nach Kuba möchte ich nicht gehen“, erklärte er.

„Was passiert, wenn meine Seele keine Erlösung findet und ich weder in den Himmel noch in die Hölle komme? Was passiert, wenn ich als Geist durch Kuba umherirren muss, während ich Plakate des PCC und von Fidel Castro betrachte? Auf keinen Fall! Es tut mir leid für meine Zigaretten, aber selbst im Tod will ich nicht nach Kuba gehen“, sagte Pérez.

Seine Worte, durchzogen von schwarzem Humor, spiegeln das Empfinden vieler Kubaner wider, die emigriert sind und unter keinen Umständen in ihre Heimat zurückkehren möchten.

Das Video hat mehr als 22.000 Aufrufe und Hunderte von Kommentaren von Landsleuten, die sich in ihrer Meinung einig sind: "Du sagst das im Scherz, aber ich denke genauso."

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