Die kubanische Content-Creatorin Claudia Artiles, die von ihren Anhängern sehr geschätzt wird, weil sie ihren Alltag als Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom und ihre Beziehung zu dem Influencer Jorge Batista (Ultrack) zeigt, überraschte alle mit ihrem Geständnis, dass sie mit einem Abschiebebefehl in den Vereinigten Staaten konfrontiert ist.
Während einer Live-Übertragung auf TikTok antwortete die junge Frau, die zusammen mit ihrem Partner in Miami lebt, völlig ehrlich auf Fragen zu ihrem Migrationsstatus. Artiles erklärte, dass sie nicht mit politischem Asyl ins Land gekommen sei, sondern mit einem dreimonatigen Parole, und dass sie zu diesem Zeitpunkt eine Forderung in Verbindung mit dem Vater ihres Kindes hatte. „Ich war aus papierlichen Gründen verheiratet, und die Anwälte des Vaters von Marlon haben mir gesagt, dass ich ein Jahr und einen Tag warten solle, um meinen Aufenthaltsstatus nach dem Cuban Adjustment Act zu beantragen“, berichtete sie.
Die Influencerin erzählte, dass ihr nach dieser ersten Genehmigung das Parole um ein weiteres Jahr verlängert wurde und sie dann begann, die Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Der Prozess gestaltete sich jedoch kompliziert und sie musste eine elektronische Fußfessel tragen, eine Maßnahme, die Personen unter migratorischer Aufsicht auferlegt wird, während ihre rechtliche Situation geklärt wird.
En plena Übertragung stellte Ultrack, immer an Ihrer Seite, eine Frage, die viele zum Nachdenken brachte: „Bist du dir sicher, dass du parole hast? Denn die meisten Leute, denen parole gewährt wurde, haben bereits ihre Aufenthaltsgenehmigung erhalten.“ Claudia, mit einer Mischung aus Resignation und Ehrlichkeit, antwortete: „Nun, mir ist sie noch nicht angekommen. Denk daran, dass ich wegen des Gerichts einen Abschiebe-Ausweis erhalten habe, das hat sich bei mir verzögert. Ich kam zu spät zu einer Anhörung, und das kann sie sogar zur Abschiebung führen.“
Der Moment löste eine Welle von Reaktionen in den sozialen Medien aus, in denen Hunderte von Kubanern in ähnlichen Situationen Empathie und Unterstützung äußerten. Viele erinnerten daran, wie leicht es ist, einen Migrationstermin aufgrund von Fehlinformationen oder Kommunikationsfehlern zu verlieren, was den Verlauf eines ganzen Lebens verändern kann.
Obwohl die junge Mutter das genaue Datum der Anhörung sowie den aktuellen Stand ihres Verfahrens nicht präzisiert hat, erhält sie weiterhin rechtliche Beratung und behält die Hoffnung, ihre Situation zu klären. In der Zwischenzeit bleibt sie in den sozialen Medien aktiv und teilt ihren Familienalltag sowie alltägliche Momente mit ihrem Sohn Marlon und ihrem Partner.
Archiviert unter:
