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Der republikanische Kongressabgeordnete Carlos A. Giménez sorgte erneut für Aufregung in den sozialen Medien mit einer verschlüsselten Botschaft: “Jeder wartet schon darauf... Es kommt bald an...”, sagte der kubanoamerikanische Politiker auf X (ehemals Twitter).
Minuten später fügte er einen weiteren Tweet hinzu, mit ähnlichen Hinweisen auf den Wandel der Epoche und des Regimes, in einer klaren Botschaft an den Palast von Miraflores und seinen Mieter Nicolás Maduro: “Winde des Wandels sind spürbar. Zeiten des Wandels stehen bevor.”
Die kurzen, aber sinnreichen Sätze kommen genau zu dem Zeitpunkt, an dem der militärische Einsatz der Vereinigten Staaten in der Karibik die Regierungen der Region und die chavistische Führung in Caracas in Atem hält.
Seit Wochen bewegen sich US-Kriegsschiffe und Flugzeuge rund um die Karibik unter dem Banner einer „Antidrogenoperation“, obwohl das Weiße Haus jede direkte Aktion gegen Maduro vermeidet, den Washington weiterhin wegen seiner Verbindungen zum Drogenhandel und Terrorismus anprangert.
In Miami hat Giménez eine der stärksten Stimmen in diesem Kampf gewesen. Vor wenigen Tagen versicherte er, dass „etwas passieren wird“ und dass Maduro nicht bis Weihnachten an der Macht bleiben wird. Doch diesmal sprach er nicht über Politik oder militärische Operationen, sondern in einer Sprache, die Hoffnung und das Ende eines Zyklus evoziert.
„Ya viene llegando“ ist kein beliebiger Satz: Es ist die bekannteste Zeile aus dem Lied von Willy Chirino, die über Jahrzehnte hinweg die im Exil lebenden Kubaner als Versprechen der Freiheit begleitet hat.
Als Giménez sie zitiert, erklingt dies nicht nur in der venezolanischen, sondern auch in der kubanischen Sache. Und die „Winde des Wandels“, die er erwähnt, verweisen unweigerlich auf das Thema von Scorpions, dem Symbol für den Fall der Berliner Mauer und das Ende einer Ära.
“Tiempos de cambio” hingegen bringt Echos von Bob Dylan und seiner Warnung, dass die Mächtigen den Lauf der Geschichte nicht aufhalten können.
So kündigt der kubanisch-amerikanische Kongressabgeordnete zwischen kurzen Nachrichten und musikalischen Metaphern die bevorstehende historische Wende an. In Washington wird von "unmittelbaren" Bewegungen gesprochen, und Geheimdienstquellen behaupten, dass die Uhr des Chavismus auf null zusteuert.
Seit Caracas antwortet Maduro mit Reden des Widerstands und Befehlen zur militärischen Mobilisierung. Doch in der Karibik wehen bereits die Winde – und wie Giménez schrieb – „alle warten schon darauf… es kommt bereits näher“.
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