Die kubanische Ärztin Leyanis C. Urrutia, bekannt in den sozialen Medien als @leyanis__cubanayole, gab in einem Video voller Aufregung bekannt, dass sie nach einem langen Prozess der Titelanerkennung und persönlichen Kämpfen wieder in Spanien Medizin ausübt.
„Die Wartezeit ist vorbei. Heute kehre ich als Ärztin in dieses Land zurück“, äußerte die kubanische Fachkraft zu Beginn des Videos, das sie mit ihren Followern teilte.
Die Ärztin, die monatelang ihre Erfahrungen in den sozialen Medien dokumentierte, erzählte von den mehr als zwei Jahren Wartezeit, bis ihre Abschlüsse offiziell anerkannt wurden, ein Verfahren, das Hunderte von kubanischen Fachkräften im Ausland betrifft.
Während dieser Zeit arbeitete sie als Kellnerin, während sie auf das Dokument "nicht nichtig" wartete, ein unerlässliches Mittel, um sich zu registrieren und legal zu arbeiten.
„Es waren sechs Jahre voller Opfer, eines Werdegangs, den ich nicht verlieren wollte, denn Leben zu retten ist mein Lebenssinn“, erzählte sie emotional und trug stolz ihren weißen Kittel.
Leyanis dankte ihren Unterstützern und all denen, die sie während des Prozesses ermutigt haben, nicht aufzugeben. „Sie sagten mir immer: Mach weiter, dein Moment wird kommen. Und der Moment ist gekommen“, sagte sie mit einem Lächeln.
Die kubanische Ärztin nutzte auch die Gelegenheit, um eine ermutigende Botschaft an andere Fachkollegen, insbesondere an ihre Landsleute aus Kuba, zu senden, die ähnliche Situationen meistern. „Der Weg ist nicht einfach, aber alles ist möglich. Alles kommt. Beständigkeit und Ausdauer triumphieren immer im Leben.“
Seine Geschichte spiegelt den Einsatz und die Resilienz vieler in Kuba ausgebildeter Ärzte wider, die trotz der langen bürokratischen Prozesse versuchen, sich beruflich in europäischen Ländern reintegrieren.
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