Die Vereinten Nationen unterstützen Trumps Plan für Gaza: Übergangsregierung und internationale Stabilisierungstruppe

Die Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen erhielt 13 Stimmen dafür, 0 dagegen und die Enthaltungen von Russland und China.

Sicherheitsrat der Vereinten NationenFoto © Videoaufnahme Reuters / @Reuters

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Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNSCR) verabschiedete am 17. November 2025 eine Resolution, die den Plan von Donald Trump für den Gazastreifen unterstützt, mit 13 Stimmen dafür, 0 dagegen und den Enthaltungen von Russland und China.

Die Resolution —die angeblich die Resolution 2803 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen wäre— genehmigt die Schaffung eines vorübergehenden Organismus mit dem Namen „Friedensrat“, der vorübergehend Gaza regieren soll, sowie den Einsatz einer „Internationalen Stabilisierungstruppe“ (ISF), die aus internationalen Kontingenten besteht und damit betraut ist, die bewaffneten Gruppen in der Region zu entwaffnen und den Wiederaufbau zu erleichtern.

Captura de pantalla X / @NoticiasONU

Das Projekt basiert auf dem „20-Punkte-Plan“ des Präsidenten, der bereits als Anhang zum Entwurf der Resolution aufgenommen wurde.

Der Text sieht ein anfängliches Mandat von zwei Jahren für diese Übergangsregierung vor, bevor die Palästinensische Nationalbehörde (ANP) — nachdem sie ein Reformprogramm umgesetzt hat — die volle Kontrolle über den Gazastreifen übernimmt.

Reaktionen

Die Mehrheit der Stimmen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen stellt eine bedeutende Unterstützung für die amerikanische Initiative dar, zieht jedoch auch starke Kritik nach sich.

Die ANP wertete die Anerkennung eines „glaubwürdigen Weges zur palästinensischen Selbstbestimmung und zur eventualen Schaffung eines Staates“ positiv, wies jedoch darauf hin, dass das Kleingedruckte des Plans an konkreten Zeitrahmen und realen Garantien fehlt.

Hamas seinerseits wies die Resolution zurück und bezeichnete sie als internationale Zumutung für Gaza. Auch Israel äußerte Unzufriedenheit und hielt die Forderungen an die islamistische Bewegung für unzureichend sowie die Bedingungen, die der israelischen Regierung auferlegt wurden, für übermäßig.

Darüber hinaus stellt die Initiative von Trump —und jetzt des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen— eine angebliche „politische Übergang“ in Gaza in Aussicht, die in der Praxis lediglich einen Kontrolltransfer bedeuten könnte: vom autoritären Regime der Hamas zu einer palästinensischen Autorität mit fragwürdiger Legitimität, unter internationaler Aufsicht.

Schließlich zeigt die Enthaltung Russlands und Chinas nicht nur ihre Vorbehalte gegenüber dem Text, sondern unterstreicht auch die zunehmende internationale Polarisierung bezüglich Gaza, wo die großen Blöcke ihre geopolitische Macht ausspielen.

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