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El Instituto Nacional de Aeronáutica Civil (INAC) von Venezuela hat die internationalen Fluggesellschaften informiert, die ihre Flüge in das Land eingestellt haben, dass sie ihre Operationen innerhalb von 48 Stunden wieder aufnehmen müssen, oder sie riskieren, ihre Verkehrsrechte und Betriebserlaubnisse im venezolanischen Hoheitsgebiet zu verlieren, wie aus Mitteilungen hervorgeht, die von der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) zitiert werden.
Die offizielle Mitteilung erfolgt nachdem in nur wenigen Tagen mindestens zwanzig Flüge von und nach Caracas gestrichen wurden, nachdem eine Warnung der Federal Aviation Administration (FAA) der Vereinigten Staaten empfohlen hatte, bei Überflügen des venezolanischen Luftraums und des südlichen Karibischen Meeres besondere Vorsicht walten zu lassen.
Welle von Stornierungen und Reaktion der Fluggesellschaften
Iberia, Air Europa, Plus Ultra und andere europäische und lateinamerikanische Fluggesellschaften haben vorübergehend ihre Routen nach Caracas ausgesetzt und geben Sicherheitsgründe an. Sie kündigten an, dass sie die Flüge erst wieder aufnehmen werden, wenn vollständige Garantien für die Abläufe bestehen. In einigen Fällen, wie bei Iberia, wird die Aussetzung mindestens bis zum 1. Dezember verlängert, gemäß den Empfehlungen der spanischen Agentur für Luftsicherheit.
IATA hat betont, dass die Aussetzungen zeitlich begrenzte Maßnahmen sind, die auf technischen Risikoanalysen basieren, in Übereinstimmung mit den Standards des Chicago-Abkommens, und hat gewarnt, dass das Erzwingen der Wiederaufnahme von Flügen ohne Klarheit über die Sicherheit des Luftraums die Isolation Venezuelas verstärken und seine bereits eingeschränkte internationale Anbindung weiter verringern könnte.
Reisehinweise und Auswirkungen für die Passagiere
Angesichts der Unsicherheit hat das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Spaniens seine Reiseempfehlungen aktualisiert und bittet darum, nicht nach Venezuela zu reisen, es sei denn, es handelt sich um dringende Fälle. Die Bürger werden aufgefordert, sich über mögliche kurzfristige Änderungen und Stornierungen informiert zu halten.
Die Passagiere stehen vor Umbuchungen, längeren Routen über Drittstaaten und in vielen Fällen der Unmöglichkeit, an den vorgesehenen Terminen zu fliegen. Konsulate wie das spanische in Caracas raten den Reisenden, sich direkt mit ihren Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen und den Status der Flüge vor der Anreise zum Flughafen ständig zu überprüfen.
Die Krise befindet sich an der Schnittstelle zwischen Flugzeugsicherheit und internationaler Politik: Die Warnungen der FAA und europäischer Behörden, die in einem Kontext erhöhter Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela ausgegeben wurden, haben die Fluggesellschaften dazu gezwungen, den Schutz der Passagiere und Besatzungen zu priorisieren, während die venezolanische Regierung versucht, ein weiteres Zeichen der Isolation mit dem Ultimatum von 48 Stunden zu vermeiden.
Während die IATA auf den Dialog und die Koordination zwischen den Regulierungsbehörden besteht, um das Risiko des Luftraums zu bewerten, prüfen mehrere Länder, die Einschränkungen für Flüge nach oder von Venezuela zu verlängern oder zu verschärfen. Dies könnte die Situation über die von Caracas festgelegte Frist hinaus verlängern und Tausende von Reisenden in Wartestellung bezüglich politischer und technischer Entscheidungen lassen.
Die heutige Eskalation, die die venezolanischen Lufträume belastet, ist nicht aus dem Nichts entstanden: Sie wird von Monaten der Verschlechterung der Sicherheit im Luftraum, Warnungen der US-amerikanischen FAA über eine zunehmende militärische Aktivität und mögliche Störungen der Navigationssysteme begleitet, sowie einer Kettenreaktion der Fluggesellschaften, die es vorgezogen haben, Routen auszusetzen, anstatt sich in einer immer instabileren Umgebung einem Vorfall auszusetzen.
In diesem Kontext erscheint das 48-stündige Ultimatum des INAC als der frontale Zusammenstoß zwischen zwei Logiken: der des Staates, der versucht, ein neues Symbol der Isolation zu stoppen, indem er Genehmigungen für diejenigen entzieht, die nicht fliegen, und der einer Branche, die nach internationalen Sicherheitsstandards agiert und nur bereit ist zurückzukehren, wenn die Regulierungsbehörden klare Garantien geben.
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