Ein von dem unabhängigen Journalisten Mario J. Pentón verbreitetes Video zeigt einen angeblichen staatlichen Sprüher im Viertel Víbora Park in Havanna, der offensichtlich unter dem Konsum von synthetischen Cannabinoiden leidet.
Es könnte sich um die bekannte Droge namens "der Chemiker" handeln, angesichts des Verhaltens, das bei diesem Mann zu beobachten ist. Anscheinend haben die Nachbarn ihn in diesem Zustand gesehen, als er Aufgaben zur Bekämpfung des Aedes aegypti-Moskitos durchführen sollte.
In den Bildern ist der Mann schwankend zu sehen, unfähig, sein Sprühgerät zu halten, was bei den Nachbarn und Nutzern in den sozialen Medien Empörung ausgelöst hat.
Der Vorfall ereignet sich inmitten einer schweren Gesundheitskrise in Kuba, die durch einen Anstieg von Dengue- und Chikungunya-Fällen sowie durch den Verfall der Programme zur Bekämpfung von Insekten und zur Sanierung gekennzeichnet ist.
Este Dienstag hat die stellvertretende Ministerin für öffentliche Gesundheit, Carilda Peña García, im nationalen Fernsehen anerkannt, dass der Sprühplan und die gezielte Kontrolle nicht eingehalten wurden, was hauptsächlich auf den Mangel an Personal in Provinzen wie Havanna und Camagüey zurückzuführen ist.
„Wenn wir die Mücke nicht beseitigen, wird es sehr schwierig sein, die Epidemie zu kontrollieren“, warnte die Beamtin. Der Fall des betrunkenen Sprayers verdeutlicht jedoch das institutionelle Chaos und die tiefgehende Krise des kubanischen Gesundheitssystems, das von Ressourcenmangel, niedrigen Löhnen und der Demotivation des Gesundheitspersonals betroffen ist.
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