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Kuba ist eines der wenigen Länder, in denen der Diebstahl und die Wiederentdeckung einer Sau zur offiziellen Nachricht werden.
In Guantánamo prahlte das Regime in sozialen Medien mit einem Polizeieinsatz zur Rettung eines 300 Pfund schweren Tieres.
Der offizielle Account Guantánamo y su Verdad veröffentlichte am Montag auf eine Nachricht, in der er das feierte, was als eine „schnelle Polizeieinsprache“ im Municipio Niceto Pérez beschrieben wurde, die es ermöglichte, eine von einem Nachbarn aus der Ortschaft El Silencio gestohlene Sau zurückzugewinnen.
Die Veröffentlichung, begleitet von triumphalistischen Parolen, berichtete, dass das Tier in einem Van in die Kreisstadt transportiert wurde und dass die Polizei in dem Dorf Granadillo einen „Schließungsbetrieb“ organisiert hat, um die Beteiligten festzunehmen.
Laut dem Bericht hatte der Dieb den Verkauf des Tieres für 150.000 kubanische Pesos verhandelt und befand sich nach Verbüßung einer früheren Strafe wegen Unterschlagung in der Bewährung.
Der Fall, der in jedem anderen Land unbeachtet geblieben wäre, wurde vom Sprecherprofil des Regimes als Beispiel für polizeiliche Effizienz präsentiert, in einem Kontext, in dem schwerwiegende Verbrechen — gewaltsame Raubüberfälle, Überfälle und Korruption — selten in der offiziellen Presse widergespiegelt werden.
Die staatliche Publikation schloss mit propagandistischem Ton: „Gefangen und gut gefangen!“, eine Ausdrucksweise, die als Zeichen der medienwirksamen Verzweiflung des Regimes interpretiert werden könnte, um polizeiliche Heldentaten inmitten des wirtschaftlichen und sozialen Chaos, das das Land durchlebt, zu inszenieren.
Diese Familie hatte Glück. Im März, während des Nationalen Übungs zur Prävention und Bekämpfung von Verbrechen, Korruption, Illegalitäten und sozialen Disziplinlosigkeiten, bot die Regierung von Pinar del Río eine ungewöhnliche Demonstration ihrer Polizeieffizienz: Einem Mann wurde ein Schwein im Dorf Alonso Rojas, Municipio Consolación del Sur, Pinar del Río gestohlen, und die Polizei gibt ihm ein paar Pfund Fleisch in einer Plastiktüte zurück.
Der Fall wurde triumphalistischer Weise vom offiziellen Profil De Pinar Soy geteilt, das auf Facebook ein Bild eines Beamten veröffentlichte, der der Betroffenen eine Tasche mit einigen Teilen des geschlachteten Tieres überreicht.
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