Kubanisches Exil in den Vereinigten Staaten schließt sich dem Aufruf einer Mutter an, ihre getrennte Familie wieder zu vereinen



Kubaner in den Vereinigten Staaten unterstützen die Kampagne von Yisel Miguel Sarduy, die die Rückkehr ihres Mannes fordert, der gezwungen war, sich selbst abzuschieben, bevor die Herzoperation ihrer jüngeren Tochter stattfindet.

Kubanische Mutter dankt dem Exil für die Unterstützung ihrer Familientournee.Foto © Collage Facebook/Aleman Oropesa Deivy

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Der kubanische Exil in den Vereinigten Staaten mobilisierte sich zur Unterstützung von Yisel Miguel Sarduy, einer Mutter, die versucht, ihren Ehemann Deivy Alemán Oropesa, der sich gezwungen hat, selbst abzureisen, vor der vierten Herzoperation ihrer Tochter zu reunieren.

In weniger als 24 Stunden erreichte die auf Change.org gestartete Petition der Kubanerin Yisel Miguel Sarduy fast zweitausend Unterschriften, hauptsächlich unterstützt von der kubanischen Exilgemeinde in den Vereinigten Staaten.

Die Mutter teilte ihre Botschaft auf Facebook, wo sie sich für die erhältliche Solidarität bedankte: „Tausend Dank, innerhalb von 24 Stunden bereits über 1000 Unterschriften. Wir wissen nicht, wie wir euch danken sollen. Wir brauchen nur die Unterschrift und dass ihr teilt… tausend Dank.“

Captura Facebook / Yisel Miguel Sarduy

Sarduy erklärte auf der Plattform, dass seine Tochter, die bereits drei Herzoperationen hinter sich hat, sich im nächsten Jahr einer vierten Operation unterziehen wird.

Dennoch wurde ihr Ehemann, Deivy Alemán Oropesa, gezwungen, sich aus migrationsrechtlichen Gründen selbst zu deportieren, was die Familie in einem kritischen Moment getrennt hat.

„Mein Ehemann und ich sind die hauptsächlichen Betreuer unserer Tochter. Jetzt, wo sie sich einer neuen Operation gegenübersieht, müssen wir als Familie zusammen sein“, schrieb die Mutter in der Beschreibung ihres Antrags.

Die Petition mit dem Titel „Erlauben Sie, dass mein Ehemann während seiner Operation bei mir und unserer Tochter sein kann“ appelliert an das Mitgefühl der amerikanischen Behörden und fordert, dass Oropesa legal ins Land zurückkehren kann, um bei seiner Familie zu sein.

Die Mutter besteht darauf, dass ihre Bitte nicht nach Privilegien strebt, sondern nach einem Zeichen von Menschlichkeit: „Meine Tochter braucht ihren Vater. Ihre emotionale Stärke hängt davon ab, dass wir zusammen sind.“

Während die Kampagne weiterhin Unterstützung gewinnt, ist der Fall dieses Ehepaars zu einem Symbol für die Solidarität des kubanischen Exils und der Familien geworden, die zwischen Hoffnung, Liebe und den harten Migrationspolitiken leben.

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