Eine junge Kubanerin, die seit acht Monaten in Costa Rica lebt, teilte auf TikTok ihre Erfahrungen über die monatlichen Lebenshaltungskosten in diesem Land und verglich diese mit der harten Realität der Lebensmittelknappheit in Kuba.
Im Video, das von der Nutzerin @alexhalopz veröffentlicht wurde, erklärt die junge Frau, dass Costa Rica zwar ein Land mit einer Fülle von Produkten ist, die Preise für neu angekommenen Kubanern jedoch schockierend sein können.
„Ich dachte, der Kolon würde von einem Baum fallen, und ich gab viel Geld für Essen aus, weil ich nicht wusste, welche die günstigsten Marken waren“, erzählte sie lachend.
Laut der Influencerin sind die Supermärkte, in denen man die besten Preise findet, Pali, Maxi Palí, Walmart und die sogenannten „Chinos“. Sie hob hervor, dass die günstigsten und qualitativ besten Marken Sully und Sabe Más sind, mit denen man Reis, Bohnen, Salz, Öl und andere Grundnahrungsmittel zu erschwinglicheren Preisen kaufen kann.
„Für meine kubanischen Landsleute, die erst seit kurzer Zeit hier sind, ist der Pali das Beste. Macht nicht denselben Fehler wie ich in den ersten Monaten“, empfahl sie.
Die Kubanerin kommentierte auch die aktuellen Preise einiger Lebensmittel:
Papa: 790 Colones das Kilo (ungefähr 1,50 $). Zwiebel: 500 Colones das Kilo (etwa 1 $). Tomate: 590 Colones das Kilo (etwas mehr als 1 $)
In ihrem Fall sagte sie, dass sie mit ihren Eltern lebt – insgesamt drei Personen – und dass sie alle 20 oder 25 Tage zwischen 200 und 250 Dollar ausgeben, ohne die Produkte für die persönliche Hygiene einzubeziehen.
„Das ist ein anderes Thema: Seife, Shampoo, Zahnpasta, Schwämme… das werde ich in einem anderen Video erklären“, kündigte die junge Frau an, die bereits hunderte von Kommentaren von anderen Kubanern erhalten hat, die ebenfalls nach Costa Rica ausgewandert sind.
Sein Zeugnis spiegelt den Kontrast zwischen den hohen Lebenshaltungskosten im zentralamerikanischen Land und der strukturellen Mangelwirtschaft wider, die in Kuba herrscht, wo alltägliche Nahrungsmittel knapp sind und zu Preisen verkauft werden, die im Verhältnis zu den Staatsgehältern unverhältnismäßig hoch sind.
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