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Eine neue Tragödie offenbart erneut die Gewalt, der Frauen in Kuba ausgesetzt sind: Die Krankenschwester Rosa Idania (Rosy) Ferrer Pérez, 46 Jahre alt, wurde von ihrem Partner im batey Elpidio Gómez, Gemeinde Palmira, in Cienfuegos erdrosselt, wie das Observatorio de Género Alas Tensas (OGAT) in seinen sozialen Medien bestätigte.
Rosy, in ihrer Gemeinde für ihre Arbeit im Gesundheitssektor anerkannt, hatte jahrelang Gewalt durch den mutmaßlichen Angreifer erlitten: Arisbel Suárez. Ihr Mord ereignete sich in dem eigenen Zuhause, das sie teilten, in einem Kontext, in dem den Opfern effektive Schutzwege und institutionelle Ressourcen fehlen.
Alas Tensas forderte Empathie für Frauen wie Rosy, die in Gewaltzyklen gefangen sind, aus denen es äußerst schwierig ist, in einem Land herauszukommen, in dem es keine staatlichen Schutzunterkünfte, umfassende psychologische Begleitung, Präventionskampagnen oder einen spezifischen rechtlichen Rahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt gibt.
Weitere Details zu dem beeindruckenden Fall
Die Seite auf Facebook „Nio Reportando un Crimen“ berichtete, dass der angebliche Angreifer Arisbel Suárez heißt, bekannt unter dem Spitznamen „Felipillo“.
Suárez war der Partner des Opfers und war nach der Ermordung in der Nacht des 30. Novembers geflohen. Berichte deuten darauf hin, dass der Mann das Opfer geschlagen und stranguliert hat, ein Vorfall, der die Gemeinschaft erschütterte.
Berichte von Nachbarn und Medien besagen, dass Arisbel Suárez Vorstrafen hat und wegen Verbrechen im Zusammenhang mit der illegalen Schlachtung von Vieh im Gefängnis gewesen sein soll.
Ein Feminizid, der von Gemeinschaftsnetzwerken und unabhängigen Beobachtungsstellen überprüft wurde
Der Vorfall wurde von Bürgern, Aktivisten und unabhängigen Medien gemeldet und später von den Beobachtungsnetzen der OGAT sowie Yo Sí Te Creo en Cuba (YSTCC) überprüft, die die Ereignisse mit lokalen Quellen bestätigten.
Die Plattformen führen ein paralleles Register aufgrund des Fehlens offizieller Statistiken und des Mangels an Anerkennung von Femizid als rechtlicher Kategorie in Kuba.
Die Zahlen, die eine nationale Notlage offenbaren
Laut den aktualisierten Daten von OGAT und YSTCC bis zum 3. Dezember 2025 werden in Kuba verzeichnet:
42 Femizide
1 Mord an einem Mann aus geschlechtsspezifischen Gründen
16 Versuche eines Femizids
3 Fälle noch in Überprüfung
Darüber hinaus befinden sie sich im Forschungsprozess:
1 Fall in Santiago de Cuba
2 in Camagüey
2 in Artemisa
1 in Villa Clara
1 in Granma
Diese Zahlen, die ausschließlich von unabhängigen Organisationen unterstützt werden, zeigen ein institutionelles Vakuum auf, das Frauen ungeschützt lässt und ihnen wirksame Mechanismen zur Verfügung stellt, um zu denuncieren, zu fliehen oder Unterstützung zu erhalten.
Beileid
Alas Tensas sprach sein Beileid für die erwachsenen Kinder von Rosy aus, sowie für ihre Verwandten, Freunde und Patienten, die heute um sie trauern und sie in den sozialen Medien in Erinnerung rufen.
Der Tod von Rosy, wie der vieler anderer Frauen auf der Insel, ist eine dringende Warnung: Ohne echte öffentliche Politiken, ohne Schutzunterkünfte, ohne Schutz und ohne staatlichen Willen wird die machistische Gewalt weiterhin Leben fordern.
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