Der junge Tierarzt und Content Creator José Ibrain Venereo Jiménez (@jose_ibrain_venereo_jimenez), bekannt für sein Engagement zum Schutz der kubanischen Tierwelt und die Förderung des Schutzes bedrohter Arten, hat erneut die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien mit einem neuen Video auf sich gezogen, das bereits Hunderte von Kommentaren und Reaktionen erhalten hat.
In den Bildern wird ein Plecostomus von ungewöhnlicher Größe gezeigt, der in einer Wohnung in Kuba gehalten wird. Dieses Exemplar, erklärte der junge Mann, ist eine invasive Art, die sich mühelos an die kubanischen Gewässer angepasst hat und lange Zeit außerhalb des Wassers überstehen kann.
Sie haben eine harte Haut, die wie eine Rüstung wirkt, und „haben keine natürlichen Feinde in Kuba. Es handelt sich um Fische, die umgangssprachlich als „Aquarienreiniger“ bekannt sind, da sie sich von Algen, kleinen Garnelen und „einigen anderen kleinen Viechern“ ernähren.
"Normalerweise sind die Fische plecostomus klein, aber dieser hat eine erstaunliche Größe erreicht, fast so lang wie mein Unterarm", kommentierte der Schöpfer im Video und zeigte mit Erstaunen die Dimensionen des Tieres.
Der Plecostomus, auch bekannt als „Limpiafondos“ oder „Teufelsfisch“, stammt aus Südamerika und wurde als Zierart auf die Insel eingeführt. Im Laufe der Zeit hat er sich jedoch zu einer ökologischen Bedrohung für die lokalen Ökosysteme entwickelt und verdrängt einheimische Arten.
Das Video weckte Neugier und Humor unter den Nutzern, die über die Größe des Fisches erstaunt waren und darüber diskutierten, wie lange er außerhalb des Wassers überleben kann oder ob sein Fleisch als Nahrungsmittel genutzt werden könnte. Andere teilten Anekdoten darüber, dass sie ähnliche Exemplare in Teichen oder Zisternen in verschiedenen kubanischen Provinzen großgezogen hatten.
„Leider sind sie eine Plage, aber sie sind unglaubliche Tiere“, kommentierte einer der Anhänger und fasste damit das allgemeine Gefühl gegenüber dem peculiaren Wasserbewohner zusammen.
Das neugierige Video des riesigen Plecostomus weckte nicht nur die Bewunderung der Internetnutzer, sondern rückte auch erneut die Auswirkungen von fremden Arten auf das kubanische Ökosystem ins Zentrum der Debatte.
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