In Mexiko stirbt eine Familie kubanischer Ärzte, darunter ein Kind, durch eine Gasleckage



Die kubanischen Ärzte waren für ihre Nähe zur Gemeinschaft bekannt. Die Untersuchungen dauern an, um den Vorfall aufzuklären.

Direktion für Zivilschutz und integriertes Risikomanagement, Feuerwehr und medizinische Notfallversorgung von Texcoco.Foto © Facebook/Dirección de Protección Civil Texcoco

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Eine stille Tragödie erschütterte am Donnerstag die Gemeinde San Diego im Municipio Texcoco im Bundesstaat Mexiko, wo vier Personen kubanischer Herkunft, darunter ein erst 10-jähriges Kind, tot in ihrem Wohnhaus aufgefunden wurden, mutmaßlich durch eine Vergiftung aufgrund eines Lecks von Flüssiggas (LPG).

Der Fund erfolgte, nachdem Anwohner die Behörden wegen eines starken Gasgeruchs alarmiert hatten, der von außen des Wohnhauses in der Straße Del Recreo wahrgenommen wurde.

Al lugar kamen Einsatzkräfte von Zivilschutz und Feuerwehr aus Texcoco, die beim Betreten bestätigten, dass die vier Personen keine Vitalzeichen mehr zeigten, berichtete El Universal.

Die Opfer wurden als zwei Männer im Alter von etwa 30 bis 35 Jahren, eine Frau im ähnlichen Alter und ein 10-jähriges Kind identifiziert. Vorläufig wiesen die Behörden darauf hin, dass die mögliche Todesursache eine Gasleckage war, die durch einen Fehlbetrieb eines Durchlauferhitzers verursacht wurde, eine Hypothese, die noch durch offizielle Gutachten bestätigt werden muss.

Laut Aussagen, die von La Jornada Estado de México gesammelt wurden, handelte es sich um eine Familie von kubanischen Ärzten, die in der Gegend lebte und in der Gemeinschaft sehr bekannt war. Nachbarn beschrieben sie als ruhige und hilfsbereite Menschen, die eine nahegelegene Apotheke betrieben und medizinische Konsultationen sowie Unterstützung für die Bewohner des Viertels anboten.

„Sie waren immer bereit zu helfen“, berichteten Anwohner der Gegend, die den Verlust der Familie zutiefst bedauerten, deren Arbeit und Präsenz enge Bindungen zur örtlichen Gemeinschaft geschaffen hatten.

Der Ort wurde von Mitgliedern der Kommunal- und Landespolizei abgesperrt, während Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko die entsprechenden Maßnahmen durchführten und die Bergung der Leichname anordneten, die zum forensischen medizinischen Dienst für die gesetzlich vorgeschriebene Obduktion transportiert wurden, berichtete Diario Portal.

Die Ermittlungen dauern an, um die Ursachen des Unfalls präzise aufzuklären. Bislang haben die Behörden nicht die Identitäten der Opfer veröffentlicht, noch wurde klargestellt, ob die kubanischen Ärzte in Mexiko unter einem Regierungsvertrag arbeiteten oder ob sie ihre Tätigkeit unabhängig ausübten.

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