Die USA senden die erste Delegation nach Caracas, um die Wiedereröffnung ihrer Botschaft in Venezuela zu bewerten



Eine Delegation aus den USA besucht Caracas, um die Wiedereröffnung ihrer Botschaft zu evaluieren, die seit 2019 geschlossen ist. Der Besuch findet nach der Festnahme von Maduro statt und zielt darauf ab, die Bedingungen für die Wiederaufnahme diplomatischer Aktivitäten zu prüfen.

Foto © Facebook/Botschaft der USA, Venezuela

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Estados Unidos hat am Freitag eine diplomatische und sicherheitspolitische Delegation nach Caracas entsandt, um die mögliche schrittweise Wiederaufnahme der Aktivitäten seiner Botschaft zu prüfen, die seit 2019 geschlossen ist. Dies ist die erste offizielle Reise nach der Festnahme von Nicolás Maduro.

Personal des US-Außenministeriums ist an diesem Freitag in die venezolanische Hauptstadt gereist, um eine erste Bewertung mit Blick auf eine mögliche Wiedereröffnung der US-Botschaft in Caracas vorzunehmen, berichteten Medien wie die Nachrichtenagentur Reuters und der Fernsehsender CNN.

Es handelt sich um die erste offizielle Reise dieser Art, seit Washington vor mehr als sechs Jahren sein diplomatisches Personal aus dem Land abgezogen hat.

Según den verfügbaren Informationen besteht das Team aus Diplomaten und Sicherheitskräften der Einheit für Angelegenheiten von Venezuela, die seit der Schließung der Vertretung in Bogotá tätig ist, sowie dem kommissarischen Botschafter der Vereinigten Staaten in Kolumbien, John McNamara.

Das Ziel des Besuchs ist es, die Voraussetzungen für eine mögliche schrittweise Wiederaufnahme der diplomatischen Aktivitäten zu bewerten.

Die Vereinigten Staaten haben 2019 die Aktivitäten ihrer Botschaft in Caracas ausgesetzt, auf dem Höhepunkt der Konfrontation mit der Regierung von Nicolás Maduro.

Dievisite findet nun in einem neuen politischen Kontext statt, der von der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten und von Aussagen des Präsidenten Donald Trump über die Absicht geprägt ist, dass die Vereinigten Staaten ihre Präsenz im Land „verwalten“.

Ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums wies zuvor darauf hin, dass Vorbereitungen getroffen wurden, um die Wiedereröffnung der Botschaft zu ermöglichen, sofern der Präsident dies autorisierte.

Trump äußerte ebenfalls sein Interesse, dass US-Ölunternehmen ihre Aktivitäten in Venezuela wieder aufnehmen und am Wiederaufbau des Landes teilnehmen, obwohl er keine konkreten Details über den diplomatischen Prozess angeboten hat.

Exdiplomaten, die von dem Fernsehsender CNN zitiert wurden, warnten, dass die prolongierte Abwesenheit einer amerikanischen Präsenz vor Ort die Bemühungen um Überwachung, institutionellen Wiederaufbau und die Forderung nach Rechenschaftspflicht in Venezuela erschwert hat, Faktoren, die Washington in dieser neuen Phase als entscheidend erachtet.

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