Es wird vorgeschlagen, Nicht-Bürger in den Führerscheinen in Florida zu kennzeichnen



Ein Vorschlag in Florida zielt darauf ab, die Führerscheine von Nicht-Bürgern zu kennzeichnen, was Besorgnis über Diskriminierung auslöst. Dies würde sogar legale Einwanderer betreffen und könnte zu unterschiedlichen Behandlungen führen.

Carretera in Florida (Referenzbild)Foto © Facebook/Florida Department of Highway Safety and Motor Vehicles

Die州gesetzgeber von Florida treiben ein Gesetzesvorhaben voran, das es ermöglichen würde, die Führerscheine von Personen, die keine US-Bürger sind, sichtbar zu kennzeichnen. Eine Initiative, die bereits Besorgnis unter Migrantengemeinschaften und rechtlichen Experten wegen ihrer möglichen diskriminierenden Auswirkungen aufwirft.

Der kürzlich in Tallahassee vorgelegte Vorschlag zielt darauf ab, dass die Führerscheine ein deutliches Zeichen – wie die Abkürzungen „NS“ oder „N-C“ – enthalten, um nicht-staatliche Fahrer zu kennzeichnen, berichtete Telemundo 51.

Ihre Befürworter behaupten, dass die Maßnahme administrative Prozesse erleichtern und helfen würde, Wahlbetrug zu verhindern, obwohl sie anerkennen, dass das Projekt gerade erst seinen legislativen Weg beginnt und auf Widerstand stößt.

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde die Marke sogar Einwanderer mit legalem Status betreffen, einschließlich dauerhafter Einwohner, Personen mit vorübergehenden Visa sowie Asyl- oder Flüchtlingsbewerber, die bereits über gültige Lizenzen verfügen.

Einwanderungsanwälte warnen, dass der Vorschlag nicht zwischen legaler Einwanderung und Staatsbürgerschaft unterscheidet, was in unterschiedliche Behandlungen im Alltag resultieren könnte.

Eine markierte Lizenz könnte während einer Verkehrskontrolle oder einer routinemäßigen Interaktion mit der Polizei als Warnsignal angesehen werden und unnötige Befragungen nach sich ziehen, selbst wenn die Person gesetzestreu ist.

Auf Bundesebene hat ein Berufungsgericht in Washington D.C. im November eine Regelung der Regierung von Donald Trump gestoppt, die darauf abzielte, den Zugang von Einwanderern zu kommerziellen Führerscheinen erheblich einzuschränken. Das Gericht stellte fest, dass die Regierung das ordnungsgemäße Verfahren nicht eingehalten hatte und nicht nachweisen konnte, wie die Maßnahme die Verkehrssicherheit verbessern würde.

Das Urteil war eindeutig, da es eines der Hauptargumente für die Verschärfung der Migrationspolitik entkräften konnte. Offizielle Daten zeigten, dass Einwanderer nur einen minimalen Anteil an den Inhabern von Gewerbeberechtigungen ausmachen und an einem winzigen Prozentsatz tödlicher Unfälle beteiligt sind, was der Risikoerzählung widerspricht, die zur Rechtfertigung der Einschränkungen verwendet wurde.

Florida war einer der Bundesstaaten, die am stärksten drängten, die bundesweiten Vorschriften nach einem tödlichen Unfall mit einem einwandernden Lkw-Fahrer zu verschärfen, ein Fall, der politisch instrumentalisiert wurde, obwohl er nicht eine allgemeine Tendenz repräsentiert. Die Justiz machte jedoch deutlich, dass umfassende Einwanderungspolitiken nicht auf Einzelfällen basieren dürfen und ohne solide technische Unterstützung nicht durchsetzbar sind.

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