Eine junge Kubanerin, die in Costa Rica lebt, teilte auf TikTok ihre Freude und den Eindruck von ihrem ersten Besuch in einem Walmart, eine Erfahrung, die sie dazu brachte, über die harte Realität des Alltagslebens in Kuba nachzudenken.
„Ich werde meine erste Erfahrung bei Walmart in einen Kontext setzen… ich möchte, dass ihr mich begleitet, um dieses Erlebnis zu teilen, denn, mein Schatz, schaut euch das an: so viele Dinge habe ich in meinem Leben noch nie gesehen“, sagte die junge Frau, die sich als @la.cubanita0003 identifizierte, während sie durch die Gänge des Supermarktes schlenderte.
Zwischen Überraschung und Traurigkeit erzählte die Kubanerin, wie sie in ihrem Land nie die Möglichkeit hatte, frei zu wählen, was sie kaufen möchte. „In Kuba kannst du nicht wählen, was du willst; du wählst, was angeboten wird. Du kannst nicht nach Lust kaufen, sondern nur aus Notwendigkeit, falls es überhaupt verfügbar ist“, äußerte sie mit sichtbarer Emotion.
Die Influencerin fügte hinzu, dass die Fülle der Regale für viele zwar alltäglich erscheint, es für sie jedoch ein Aufwachen war: „Hier gibt es alles, und dort gibt es oft nicht einmal etwas. Ich sage das nicht aus Neid oder Groll, sondern aus Traurigkeit.“
Mit zitternder Stimme gestand die junge Frau, dass ihr erster Besuch bei Walmart sie nicht erfreute, sondern eine tiefe Reflexion auslöste: „Dieser Ort hat mich nicht glücklich gemacht, er hat mich zum Nachdenken gebracht, er hat mich zum Erinnern gebracht und vor allem hat er mir sehr gefehlt.“
Schließlich hinterließ er eine Botschaft, die tausende von Nutzern in sozialen Netzwerken berührt hat: „Wenn man Kuba verlässt, verlässt man nicht nur mit einem Koffer, sondern mit einem ganzen Land im Herzen. Hoffentlich wird eines Tages Wohlstand nicht wehtun, hoffentlich wird eines Tages auch das Normale dort möglich sein.“
Das Video, das in einem Walmart in Costa Rica aufgenommen wurde, ist auf TikTok viral gegangen und hat Tausende von Aufrufen und Kommentaren von Kubanern erhalten, die sich mit seinem Zeugnis identifizieren und den Kontrast zwischen der Freiheit der Wahl im Exil und der anhaltenden Knappheit auf der Insel erkennen.
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