
Verwandte Videos:
Mit gerade einmal fünf Tagen nach seiner Geburt begann der kleine Samuel Orlando Milanés García alarmierende Symptome zu zeigen: anhaltendes Erbrechen, Nahrungsverweigerung und ein Unwohlsein, das seine Mutter, Sandra García, beunruhigte.
Was wie ein vorübergehendes Problem erschien, verwandelte sich in eine verheerende Diagnose: eine kongenitale Duodenalobstruktion, eine Fehlbildung, die den normalen Nahrungsfluss vom Magen in den Dünndarm blockiert und sofortige chirurgische Eingriffe erfordert.
Laut dem staatlichen periódico Ahora aus Holguín wurde Samuel aus der Provinz Granma in das Regionale Zentrum für Neonatale Chirurgie verlegt, wo ein Ärzteteam sich auf eine zeitkritische Operation vorbereitete.
In diesem Zentrum, das über 40 Jahre Erfahrung verfügt, werden die komplexesten Fälle von Neugeborenen aus dem östlichen Kuba behandelt.
Das klinische Bild des Babys löste alle Alarmglocken aus. Die Ärzte erkannten das Problem durch ein Bauch-Röntgenbild, das die Obstruktion bestätigte.
Das Protokoll verlangte schnelles Handeln: die orale Nahrungsaufnahme auszusetzen, den Patienten zu stabilisieren und die Operation zu planen.
In den Worten von Dr. Yanet Hidalgo Marrero, der Hauptchirurgin des Falls: „Wir arbeiten an extrem fragilen Strukturen; ein Millimeter kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.“
Die Operation, von hoher Komplexität, hatte ein einziges Ziel: den normalen Transport der Nahrungsmittel wiederherzustellen.
Während des Eingriffs waren mehrere Spezialisten beteiligt – Chirurgen, Anästhesisten und Neonatologen –, die es geschafft haben, das Baby zu stabilisieren und die Fehlbildung ohne Komplikationen zu korrigieren.
Ihre Mutter berichtete dem Medium aus Holguín von den Momenten der Angst, bevor sie die Diagnose erfahren hatten: „Es war wie ein Horrorfilm. Wir hatten nicht klar, was passierte. Es könnte eine Infektion oder eine Fehlbildung sein, und alles geschah viel zu schnell“, sagte sie, noch berührt.
Inmitten der Unsicherheit hob Sandra die Kommunikation mit den Ärzten hervor: „Sie haben uns alles klar erklärt und uns bei jedem Schritt begleitet.“
Die Familie, erschöpft von der Anspannung, fand in dieser Nähe eine emotionale Erleichterung angesichts der Schwere des Falls.
Das pädiatrische Krankenhaus Octavio de la Concepción y de la Pedraja, in dem die Operation durchgeführt wurde, sieht sich einem Mangel an medizinischen Materialien wie Sonden, Antibiotika oder spezialisierten Nähten gegenüber.
Dennoch priorisierten die Spezialisten den Fall und sorgten dafür, dass Samuel stabil aus der Operation entlassen wurde.
Heute erholt sich das Baby unter medizinischer Aufsicht. Seine Geschichte, wie sie von der Zeitung Ahora erzählt wird, fasst die Mischung aus Angst, Hoffnung und Widerstandskraft zusammen, die viele kubanische Familien prägt, wenn die Gesundheit eines Kindes von knappen Ressourcen und dem menschlichen Einsatz derjenigen abhängt, die unermüdlich kämpfen.
Archiviert unter: