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Der kubanische Reggaeton-Künstler Yomil Hidalgo hat seinen Blick wieder auf Miami gerichtet, die Stadt, in der er einen der denkwürdigsten Momente seiner Karriere zusammen mit El Dany erlebt hat und in die er seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr zurückkehren konnte. „Ay, Miami, lass mich dich ergreifen“, schrieb er auf Instagram, nachdem er ein tumultuöses Konzert gegeben hatte, eine Phrase, die die Gerüchte über eine mögliche Wiederbegegnung mit seinem Publikum in den Vereinigten Staaten angeheizt hat.
Der Beitrag, veröffentlicht nach dem, was er als „ein ganz großes Event“ bezeichnete, wurde von Tausenden von Anhängern als ein Zeichen gedeutet, dass der Künstler weiterhin entschlossen ist, den Traum, auf die US-Bühnen zurückzukehren, zu verwirklichen. „Das von gestern war nur eine Vorschau auf das, was noch kommt“, kündigte Yomil an, der der Promotionagentur PMM dafür dankte, „die alten Zeiten“ großer Shows in Kuba wieder aufleben zu lassen.
In den letzten Jahren hat der Künstler mehrere Hindernisse beim Reisen in die Vereinigten Staaten überwunden. Im Jahr 2024 enthüllte er, dass die US-Botschaft in Havanna ihm zum dritten Mal ein Visum verweigert hatte und beschuldigte öffentlich den Moderator Alexander Otaola, Einfluss auf diese Entscheidung genommen zu haben. Dennoch hat Yomil betont, dass er nicht aufgeben will: „Die Zeit Gottes ist perfekt“, schrieb er damals.
Ahora, mit seiner Rückkehr auf die großen kubanischen Bühnen und der wachsenden Unterstützung seiner Anhänger scheint der Reggaeton-Künstler bereit zu sein, den Plan wieder aufzunehmen, den er seit Jahren verfolgt: erneut auf einer Bühne in Miami zu stehen, wo er 2017 das Watsco Center zusammen mit seinem verstorbenen Kollegen gefüllt hat. „Hier warten wir auf dich, Yomil“, kommentierten Dutzende von Fans, überzeugt, dass seine Rückkehr nur eine Frage der Zeit ist.
Das Publikum, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel, ist sich einig in einer Sache: Yomil bleibt einer der stärksten Künstler des kubanischen Urban-Genres. „Mehr Yuma als die Yuma“, „Kuba ist zu klein für dich“ und „Hoffentlich kommst du nach Miami, damit sie den Druck spüren“ waren einige der Reaktionen auf seine jüngste Veröffentlichung. Unterdessen hält der Künstler an seinem Glauben und seiner Energie fest: der Amerikanische Traum bleibt lebendig, und Miami scheint ihn ebenfalls zu erwarten.
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