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Drei Bürger wurden zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wegen des Mordes an einem Motorradfahrer in Santiago de Cuba, nach einem Prozess, der vor dem Provincial Popular Tribunal stattfand, wie die Provinzanwaltschaft auf Facebook mitteilte.
Laut der offiziellen Mitteilung ereigneten sich die Vorfälle, als die Beschuldigten sich einig wurden, einen Motor zu stehlen, um dessen Teile auf dem illegalen Markt zu verkaufen.
Um den Plan auszuführen, trafen sie sich in der Nähe der Mehrzweckhalle Alejandro Urgellés, einem Ort, der als dunkel und abgelegen von den Wohnhäusern beschrieben wird.
Einer der Beteiligten übernahm die Überwachungsfunktionen vor Ort, während die anderen beiden sich in Richtung der Nähe der Plaza de la Revolución Antonio Maceo begaben, um ein Opfer zu suchen.
Dort kontaktierten sie einen Motorradfahrer und baten ihn, sie zu dem Punkt zu bringen, an dem angeblich ein Dritter auf sie wartete.
Während des Weges griff einer der Angreifer, bewaffnet mit einem Messer, das Opfer von hinten an, während es im Fahrzeug saß. Er fügte ihm eine Verletzung im Bauchbereich zu, die die Leber, die rechte Niere und den Dickdarm durchbohrte.
Unter den beiden Angreifern verursachten sie etwa 27 Verletzungen, während der dritte Beteiligte den Motor an sich nahm und vom Ort floh.
Anschließend transportierten die Beschuldigten das Motorrad an einen anderen Ort, wo sie es in Teile zerlegten, um es zu verkaufen.
Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnungen beschlagnahmten die Behörden Teile des Motors und andere Gegenstände des Opfers.
Im Prozess beantragte die Staatsanwaltschaft beim Gericht die Verhängung der lebenslangen Freiheitsstrafe, ein Antrag, der nach der Durchführung der Beweisaufnahme angenommen wurde. Zudem wurde die zusätzliche Strafe der Entziehung von Rechten verhängt.
Der Fall wurde als Morddelikt eingestuft, gemäß Artikel 344 Absätze a) und m) des kubanischen Strafgesetzbuchs (Gesetz 151/22), und die Angeklagten wurden gemäß Artikel 20.1.2 c) desselben Gesetzes als Mitbeschuldigte behandelt.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass während der Bearbeitung des Verfahrens und der Hauptverhandlung die verfahrensrechtlichen Garantien und das ordnungsgemäße Verfahren, die in der Verfassung und im Strafprozessgesetz verankert sind, respektiert wurden.
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