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Die Familie eines Kubaners, der in Mulgoba, im Stadtteil Boyeros in Havanna, lebt, erlebt Tage der Angst nach seinem Verschwinden vor fast einer Woche.
Die Anzeige wurde von der Nutzerin Yadeli Moreno in der Gruppe Facebook "Vermisste oder verlorene Personen in Havanna" gemacht.
Laut seiner Aussage ist der Herr, dessen Namen er nicht nannte, der Onkel seiner Schwiegertochter und ist seit dem vergangenen Donnerstag nicht mehr zu Hause.
„Die Familie ist verzweifelt, es handelt sich um eine kranke Person. Teilt es bitte, damit sie so schnell wie möglich gefunden wird“, flehte sie.
Moreno teilte eine Telefonnummer mit, unter der man anrufen kann, falls jemand Informationen hat: 58414738.
Der Beitrag enthält keine Informationen über den Vermissten und gibt auch nicht an, ob die Anzeige bei der Polizei erstattet wurde.
Dieser Fall spiegelt erneut eine umfassendere Realität wider, die viele Familien in Kuba trifft.
Wenn eine Person verloren geht, bleiben die Angehörigen oft praktisch allein bei der Suche. Ohne effektive Mechanismen und klare Antworten seitens der Behörden lastet das Gewicht fast vollständig auf denen, die unter der Abwesenheit leiden.
Viele Familien sind gezwungen, soziale Medien zu ihrem Hauptwerkzeug zu machen und die öffentliche Solidarität anzufordern, um zu versuchen, ihre Angehörigen zu finden.
Facebook, WhatsApp, unabhängige Medien und die Unterstützung gewöhnlicher Bürger ersetzen zunehmend das, was eine dauerhafte institutionelle Aufgabe sein sollte.
Dort veröffentlichen sie Fotos, persönliche Daten und Kontaktnummern, in der Hoffnung, dass jemand, sei es auf der Straße oder online, einen Hinweis geben kann, den die Behörden nicht erhalten konnten.
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