Der anerkanntet Trompeter und Sänger aus Kuba Alexander Abreu, Leiter der Band Havana D'Primera, äußerte öffentlich seinen Schmerz über den Tod seines Gitarristen, Bruno Rogelio Nápoles Collazo, den er als eine wesentliche Figur in seinem persönlichen und beruflichen Leben betrachtete.
A través seiner Instagram-Seite teilte Abreu eine emotional geladene Nachricht, in der er einen der ersten wichtigen Momente seiner Karriere in Erinnerung rief.
Er erzählte, dass er gerade 18 Jahre alt war, als er zu einem Soundcheck mit der Gruppe von Paulo FG ging. An diesem Tag hinterließ Nápoles einen Satz, der ihn für immer prägte: "Mein Kind, lass nicht zu, dass dir jemand deine Träume verbaut."
In seiner Abschiedsnachricht verbarg Abreu nicht, wie viel Neapel für ihn bedeutete.
"Heute ist es an der Zeit, mich von dir zu verabschieden und dir vor allen zu sagen, dass du ein Vater für mich warst", schrieb er und machte damit die tiefe Verbindung deutlich, die sie über die Musik hinaus verband.
In einem weiteren Abschnitt seiner Botschaft äußerte er: "Flieg, flieg und flieg, mein Puro, der Himmel gewinnt heute einen Engel. Ruhe in Frieden, Bruno Rogelio Nápoles Collazo."
Bis jetzt sind die Ursachen des Todes des Gitarristen nicht bekannt gegeben worden.
Die Nachricht löste eine Welle von Reaktionen unter kubanischen Künstlern aus, die ebenfalls ihre Trauer und Bewunderung für ihn zum Ausdruck brachten.
Die Sängerin Haila Mompié schrieb: „Was für eine traurige Nachricht, ewiges Licht für unser geliebtes Neapel, großartige Person, Mann, Freund und ein wunderbarer Musiker, möge Gott ihn in seinem Reich bewahren.“
Der Musiker Giraldo Piloto beteiligte sich ebenfalls an der Hommage und bezeichnete ihn als "ein wahres Ikone der kubanischen Gitarre".
Er erinnerte sich, ihn in Cubanacán kennengelernt zu haben und ihn seit jenen Jahren bewundert zu haben. Außerdem betonte er, dass er die Gelegenheit hatte, andere musikalische Momente mit ihm zu teilen und ihm zu Lebzeiten seinen Dank und Respekt auszusprechen.
Por seu parte, Yulien Oviedo reagierte mit einer kurzen, aber emotionalen Botschaft: "Das kann nicht sein, Neapel, was ist das, mein Gott".
Die Sängerin Laritza Bacallao schrieb einfach: "Licht. EPD", und der Pianist Harold López-Nussa drückte seinen Schmerz mit einem eindringlichen: "Coñooooooo, wie traurig, mein Bruder! Eine riesige Umarmung!" aus.
Bruno Rogelio Nápoles Collazo wurde in Havanna geboren und war Absolvent der Escuela Nacional de Arte (ENA). Er war als Gitarrist tätig und wurde von seinen Kollegen nicht nur für sein musikalisches Talent, sondern auch für seine menschlichen Qualitäten anerkannt.
Die Reaktionen in den sozialen Medien spiegeln den Einfluss wider, den sein Weggang im kubanischen Kulturkreis hatte, insbesondere unter denen, die Bühnen, Studios und Erfahrungen mit ihm geteilt haben. Für viele war er nicht nur ein herausragender Musiker, sondern auch ein Bezugspunkt und ein Freund.
Der Abschied von Alexander Abreu sowie die Botschaften anderer Künstler zeigen den Respekt und die Zuneigung, die Bruno Rogelio Nápoles Collazo sich im Laufe seines Lebens verdient hat.
Sein Erbe bleibt im Gedächtnis derjenigen, die ihn gekannt haben, und in der Musik, die er mit aufgebaut hat.
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