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Ein nächtlicher Einsatz der guyanesischen Behörden fand an diesem Wochenende 77 kubanische Staatsbürger in einem Gebäude in Georgetown, im Rahmen einer Untersuchung wegen möglicher Menschenhandel.
Laut Informationen, die von dem lokalen Medium INews Guyana veröffentlicht wurden, fand die Intervention im Rahmen einer gemeinsamen Anti-TIP-Übung (im Englischen für Trafficking in Persons, also Menschenhandel) statt und ließ Dutzende von Cubanos, die sich in der Immobilie befanden, unter Beobachtung.
Laut der Polizei von Guyana fand die Operation zwischen 22:15 Uhr am Samstag, den 7. Februar, und 0:03 Uhr am Sonntag, den 8. Februar 2026, in einem Gebäude in den Straßen Charlotte und Albert, in der Hauptstadt des Landes, statt.
Die Übung wurde von Beamten der Einheit gegen Menschenhandel, die dem Department für Kriminalermittlungen zugeordnet ist, sowie von Mitarbeitern des Innenministeriums und des Ministeriums für menschliche Dienste und soziale Sicherheit, speziell von der Einheit C-TIP, geleitet.
Als die Behörden am Ort eintrafen, fanden sie die 77 Kubaner — Männer und Frauen — und begannen, sie auf Anzeichen von Menschenhandel zu untersuchen.
Eines der sensibelsten Elemente des Falls ist, dass laut Polizeiberichten, die von INews Guyana zitiert werden, mehrere Kubaner angaben, sie seien mit Kredit nach Guyana gereist und ihre Reisedokumente seien einbehalten worden, während sie darauf warteten, die entsprechende Schuld zu begleichen.
Diese Aussagen, so die Polizei, sind Teil der laufenden Ermittlungen.
Das guyanesische Medium Demerara Waves berichtete ebenfalls, dass die Kubaner gesagt hätten, ihre Pässe würden einbehalten, bis sie das geschuldete Geld gezahlt hätten, was Verdacht auf ein mögliches Ausbeutungs- oder Kontrollschema erregte.
Es gab keine Festnahmen, aber die Ermittlungen gehen weiter.
Die Polizei berichtete, dass der Ort durchsucht wurde, aber nichts Illegales gefunden wurde und keine Festnahmen erfolgten.
Die Kubaner wurden dem Ministerium für Menschliche Dienste und soziale Sicherheit übergeben, um eine weitere Bewertung und Unterstützung zu erhalten, versicherte das Guyana Chronicle.
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