Die kubanischen Behörden identifizierten an diesem Freitag die vier verstorbenen Personen bei dem Massunfall auf der Autopista Nacional in Sancti Spíritus, bei dem zudem 17 Verletzte zu beklagen sind, davon zwei in kritischem Zustand.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 23:00 Uhr in der Nähe des Kilometers 336, nahe der Brücke über den Fluss Zaza, als ein Bus der Marke Diana, der von Havanna in die östlichen Provinzen unterwegs war, in ein Ereignis verwickelt wurde, dessen Ursachen offiziell noch nicht genauer bekannt sind.
Laut Informationen des Provinzkrankenhauses Camilo Cienfuegos, die der Zeitung Escambray angeboten wurden, wurden die tödlichen Opfer wie folgt identifiziert:
- Edilberto Aldana García, 23 Jahre alt und wohnhaft in Vertientes, Camagüey
- Conrado Peña López, 58 Jahre alt, aus Santiago de Cuba
- Niurka de la Caridad Argelí Ladisté, 56 Jahre alt, Santiago de Cuba
- Ualter Chávez Galán, 30 Jahre alt, gebürtig aus Cauto, Granma
Alle sind noch am Unfallort verstorben.
Die Doktorin Malena Morera Campos, Koordinatorin für Therapien und Notfälle des Krankenhauses, präzisierte, dass die beiden schwer verletzten Patienten operiert wurden.
Uno presenta schweres Schädel-Hirn-Trauma, mit Bruch des Stirnbeins, während der andere rechte Hämatothorax und Leberlaceration erlitten hat.
Unter den Verletzten befindet sich ein fünfjähriges Kind, das im Provinz-Kinderkrankenhaus José Martí Pérez aufgenommen wurde, ohne dass schwere Verletzungen berichtet wurden.
Der Rest der Verletzten entwickelt sich positiv und bleibt unter ärztlicher Beobachtung. Laut der Spezialistin zeigen die durchgeführten ultraschalltechnischen Untersuchungen und anderen Verfahren bisher keine Komplikationen.
Die Provinzbehörden besuchten die Gesundheitseinrichtung und versicherten, dass das Krankenhaus über die notwendigen personellen und materiellen Ressourcen für die Patientenversorgung verfügt, einschließlich der Blutspenden.
Sie informierten ebenfalls, dass nach Erhalt der medizinischen Entlassung der Transport der Verletzten in ihre Herkunftsprovinzen koordiniert wird.
Die Polizei hält eine Untersuchung offen, um die Ursachen des tragischen Unfalls aufzuklären, der erneut die Verwundbarkeit der Verkehrssicherheit auf den Straßen Kubas offenbart.
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