Ariel Reinaldo, ein in Finnland lebender Kubaner, ist in den sozialen Medien viral gegangen, nachdem er mit seinem besonderen Optimismus und Humor erzählt hat, wie er bei einem Skiwettbewerb bei -18 °C zu arbeiten begann.
„Ich wurde mit 30 Euro pro Stunde für diese Arbeit in Finnland bezahlt“, beginnt sie im Video, das bereits tausende von Aufrufen hat.
Laut seiner Erklärung hat ein Unternehmen ihn engagiert, um ein neues finnisches Getränk zu bewerben, ein alkoholfreies Bier mit fruchtigen Aromen, speziell Ananas.
„Und als ich sah, dass es 30 Euro pro Stunde waren, habe ich nicht viel gefragt“, scherzt er. Seine Aufgabe war einfach: Er sollte sich den Sportlern nähern, wenn sie die Ziellinie überqueren, ihnen das Getränk anbieten und sie ermutigen, es zu probieren.
Die wahre Herausforderung bestand nicht darin, das Produkt zu verkaufen, sondern in dem extremen Kälte zu überleben und jemanden davon zu überzeugen, unter diesen Bedingungen Bier zu trinken. „Es war so kalt, dass mir der Schnurrbart gefror“, erzählt er und zeigt, wie die Veranstaltung verlief.
In einem zweiten Video erklärte er, dass man im Gegensatz zu anderen Ländern wie Kuba, wo man die Biere wegen der gewöhnlichen Hitze kühlen muss, in Finnland darauf achten musste, dass die Getränke nicht gefrieren und eine optimale Temperatur beibehalten.
Ariel arbeitete neun Stunden und dreißig Minuten am Stück. Das Ergebnis waren 285 Euro in der Tasche, eine unvergessliche Anekdote im finnischen Winter beim Biertrinken und mehr als 300.000 Aufrufe auf seinem Instagram-Profil.
Jenseits des Humors zeigt seine Geschichte erneut, dass Kälte, Distanz oder Sprache keine Rolle spielen. Die Kubaner passen sich an und arbeiten dort, wo sie sind, und verteidigen stolz das, was sie tun, selbst wenn sie Bier bei einem Skiwettbewerb bewerben.
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