„Ich habe es als Paket verschickt“: Kubanische Mutter I-220A schickt ihren Sohn alleine nach Kuba und das Wiedersehen rührt die Menschen in den sozialen Medien



Kehre nach Kuba zurückFoto © @elregalosonadoholguin / TikTok

Eine in den Vereinigten Staaten lebende kubanische Mutter erlebte einen emotionalen Moment, der auf TikTok viral ging, als sie ihren Sohn allein nach Kuba schickte, damit er nach fast drei Jahren wieder mit seiner Großmutter zusammenkam.

Laut der Frau im Video können sie und andere Verwandte nicht auf die Insel reisen aufgrund ihres I-220A-Migrationsstatus, einem Formular, das bestimmten kubanischen Migranten bei der Einreise in die Vereinigten Staaten ausgestellt wird und das derzeit Tausende in einem rechtlichen limbo belässt, ohne die Möglichkeit, sich zu regulieren oder das Land zu verlassen, ohne Risiken einzugehen.

„Ich habe es meinem Sohn als Überraschung geschickt, nachdem wir fast drei Jahre nicht nach Kuba gehen konnten, da wir nicht mit ihm reisen können, weil wir I-220A haben“, erklärte die Mutter im Video, das auf dem TikTok-Konto @elregalosonadoholguin geteilt wurde.

Um die Überraschung aufrechtzuerhalten, sagte die Frau ihrer Familie in Kuba, dass sie zum Flughafen gehen sollten, um ein Paket abzuholen, das sie aus den Vereinigten Staaten geschickt hatte. Doch die vermeintliche Sendung stellte sich als das Kind selbst heraus, das alleine reiste, um seine Großmutter wieder zu umarmen.

Die Bilder zeigen den Moment, als der Jugendliche am Flughafen ankommt und später, wie er versucht, seine Großmutter überrascht zu verkleiden. Dennoch verriet ihn seine Größe, bevor er die Überraschung vollenden konnte.

Der emotionalste Moment tritt ein, als die Großmutter, sichtbar berührt, entdeckt, dass das „Geschenk“ ihr Enkel ist. Zwischen Tränen und Lächeln umarmen sich beide in einer langen Umarmung, die das Herz von Tausenden von Nutzern in den sozialen Medien berührt hat.

Der Fall bringt erneut die Situation der Kubaner mit I-220A zur Sprache, die mit migrationsrechtlichen Einschränkungen konfrontiert sind, die ihnen die Reise außerhalb der Vereinigten Staaten verbieten, selbst um ihre Angehörigen auf der Insel zu besuchen.

In der Zwischenzeit suchen viele Familien weiterhin nach Alternativen, um die emotionalen Bindungen trotz der Distanz und der rechtlichen Einschränkungen aufrechtzuerhalten.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.