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Ein 45-jähriger Kubaner wurde in Mexiko-Stadt festgenommen, nachdem er in einem Wohnhaus mit acht Paar Lederstiefeln erwischt wurde, die er angeblich stehlen wollte, berichten lokale Medien.
Der Vorfall ereignete sich in der Kolonie Ampliación Penitenciaría, im Stadtbezirk Venustiano Carranza, als Anwohner die Hauptstadtpolizei über einen laufenden Raubüberfall an der Kreuzung der Straßen Ferrocarril Interoceánico und Tapicería informierten, berichtete Excélsior.
Laut dem offiziellen Bericht teilte der Eigentümer der Immobilie den Beamten mit, dass ein Mann ohne Erlaubnis eingedrungen war und versuchte, mehrere Gegenstände mitzunehmen.
Mit Zustimmung des Betroffenen betraten die Beamten die Wohnung und fanden den Verdächtigen noch im Haus. Bei einer Durchsuchung sicherten sie eine schwarze Tasche, die acht Paar lederne Stiefel enthielt, mit einem geschätzten Wert von etwa 20.000 mexikanischen Pesos.
Der Mann wurde an Ort und Stelle festgenommen, seine Rechte wurden ihm vorgelesen, und er wurde zusammen mit der beschlagnahmten Ware der Staatsanwaltschaft übergeben. Diese Behörde wird seine rechtliche Situation klären und das entsprechende Ermittlungsverfahren einleiten, fügte La Prensa hinzu.
Der Fall findet in einem Kontext statt, in dem die Präsenz kubanischer Migranten in Mexiko in den letzten Jahren zunimmt. Viele nutzen dieses Land als Durchgangsroute in die Vereinigten Staaten, während andere dort vorübergehend oder längerfristig bleiben, während sie auf ihre Einwanderungsverfahren warten oder nach Arbeitsmöglichkeiten suchen.
Die mexikanischen Behörden haben zu verschiedenen Zeitpunkten von einer Zunahme des Flusses von Bürgern der Insel berichtet, ein Phänomen, das mit der wirtschaftlichen und sozialen Krise in Kuba verbunden ist.
Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden keine weiteren Details zur Migrationssituation des Festgenommenen veröffentlicht.
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