
Verwandte Videos:
Nach der Todesfall während eines militärischen Einsatzes von Nemesio Oseguera Cervantes, alias 'El Mencho', dem Führer des Cartel Jalisco Nueva Generación (CJNG), der am Sonntag gewaltsame Ereignisse in mehreren Regionen auslöste, erklärte die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, am Montag, dass das Land „mehr Ruhe“ verzeichnet.
„Heute gibt es bereits mehr Ruhe, es gibt eine Regierung, es gibt die Streitkräfte. Es gibt ein Sicherheitsteam und es erfolgt eine enge Koordination“, erklärte die Regierungschefin während ihrer morgendlichen Pressekonferenz, in der sie versicherte, dass die „Frieden, Sicherheit und Normalität im Land gewahrt werden“, zitierte EFE.
Gewalt in mindestens 16 Bundesstaaten
Die Reaktion der Regierung erfolgte nach einem Tag, der von Straßenblockaden, Fahrzeugbränden und bewaffneten Auseinandersetzungen in verschiedenen Regionen des Landes geprägt war.
Die Behörden haben ein außergewöhnliches Sicherheitssystem aktiviert, an dem das Militär, die Nationalgarde und staatliche Kräfte beteiligt sind, insbesondere in Jalisco und den angrenzenden Bundesstaaten.
Según offiziellen Berichten kam es in mindestens 16 Bundesstaaten zu Blockaden und Unruhen, unter anderem in Puebla, Querétaro, Estado de México, Veracruz, Oaxaca und Chiapas. Auch wurden Flüge abgesagt, insbesondere in Jalisco.
Nationales Einsatzzentrum
Sheinbaum erklärte, dass die Bundesregierung nach dem Einsatz ein nationales Einsatzzentrum eingerichtet hat, um die Maßnahmen mit den Staatsbehörden zu koordinieren.
„Es wird ein Einsatzkommando aufrechterhalten, eine nationale Koordination, in der die Minister und ihre Teams sowie die Innenministerium vertreten sind, um mit allen Regierungen der Bundesländer in enger Abstimmung zu stehen“, bemerkte er.
Die Präsidentin dankte den Landesregierungen für ihre Zusammenarbeit und hob das Engagement der Streitkräfte hervor.
„Mexiko hat außergewöhnliche Streitkräfte“, erklärte er und würdigte die Arbeit des Heeres, der Nationalgarde und der Luftwaffe.
Kontext des internationalen Drucks
Der Tod von 'El Mencho' ereignet sich in einem Kontext zunehmenden Drucks aus Washington gegen die mexikanischen Kartelle, die die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr zu "terroristischen" Organisationen erklärten.
Die US-Regierung bot bis zu 15 Millionen Dollar für Informationen, die zur Festnahme oder Verurteilung des Anführers des CJNG führen, einer Organisation, die als eine der Hauptverantwortlichen für den Fentanyl-Schmuggel in die Vereinigten Staaten gilt.
Unter der Führung von Oseguera Cervantes erweiterte der CJNG seine Präsenz in mehreren mexikanischen Bundesstaaten und konsolidierte internationale Drogenhandelsrouten, was ihn zu einem der meistgesuchten Kriminellen in der Region machte.
Archiviert unter: