Netflix zieht sich aus dem Bieterwettkampf um Warner Bros. zurück: „Es ist nicht um jeden Preis unverzichtbar.“



Netflix / Warner BrosFoto © Netflix

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Netflix gab am 26. Februar 2026 bekannt, dass es sein Angebot für Warner Bros. nicht erhöhen wird, nachdem der Vorstand von Warner Bros. Discovery (WBD) beschlossen hat, das zuletzt von Paramount Skydance vorgelegte Angebot als „überlegen“ zu betrachten.

In einer Mitteilung, die von ihren Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters unterzeichnet wurde, erklärte das Unternehmen, dass die ursprünglich ausgehandelte Transaktion Wert für die Aktionäre schöpfte und einen klaren Weg zur Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden bot, aber der neue Preis, der gefordert wurde, um das rivalisierende Angebot zu erreichen, „bereits nicht mehr finanziell attraktiv“ sei.

„Die Transaktion war immer eine gute Gelegenheit zum fairen Preis, nicht eine, die man um jeden Preis unbedingt machen muss“, betonten die Führungskräfte.

Die Entscheidung stellt einen Wendepunkt dar im Vergleich zur Ankündigung vom Dezember 2025, als Netflix den Kauf von Warner Bros. für 82,7 Milliarden Dollar bekannt gab.

Dieser Vertrag, der die Film- und Fernsehstudios, HBO und HBO Max umfasste, unterlag regulatorischen Genehmigungen und der vorherigen Trennung von Discovery Global.

Netflix versicherte, dass ihr Geschäft weiterhin stabil ist und organisch wächst, unterstützt durch ihr Programmangebot und ihre Streaming-Plattform.

Das Unternehmen plant, in diesem Jahr etwa 20 Milliarden Dollar in Filme und Serien zu investieren und sein Aktienrückkaufprogramm wieder aufzunehmen.

Warner Bros. wird nun seinerseits den endgültigen Kurs der Operation festlegen müssen, inmitten eines Prozesses, der die globale audiovisuelle Industrie möglicherweise erneut umstrukturieren könnte.

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