Der Content-Ersteller Julio Alberto (@soy_____julio) sorgte für Lachen und Diskussionen in den sozialen Netzwerken, nachdem er ein Video veröffentlicht hatte, in dem er „die fünf Dinge aufzählt, die in kubanischen Telenovelas niemand glaubt“.
Auf dem fünften Platz thematisierte er die Migration. „Kein Charakter, der die Möglichkeit hat, das Land zu verlassen, möchte das tun. Wenn sie die Realität Kubas darstellen müssen, gibt es nichts Inkonsequenteres als das“, erklärte der junge Mann.
An vierter Stelle erwähnte er das Fehlen von Ventilatoren. „Es ist das nationale Elektrogerät, und sie setzen es nicht ein“, sagte er und wies darauf hin, dass sie in kubanischen Haushalten aufgrund der Hitze und der Stromausfälle unverzichtbar sind.
Der dritte Punkt betraf die Nachtlampen. Der junge Mann bemerkte, dass in den Romanen fast alle Charaktere eine neben dem Bett haben, aber in der Realität gibt es in vielen Haushalten kaum mehr als eine Glühbirne an der Decke, und oft existieren nicht einmal zusätzliche Steckdosen in den Räumen, um ein Handy aufzuladen.
Zweitens kritisierte er, wie die Ernährung dargestellt wird. „Zum Frühstück gibt es immer einen Krug Saft. Ich nehme an, es handelt sich um Instant-Erfrischungsgetränk, denn frische Orangen gibt es in Kuba nicht“, ironisierte er. Er hinterfragte auch die ständige Präsenz von Brot und Toast in einem Kontext der Knappheit.
Der erste Platz ging an den Transport: „Die meisten Charaktere haben eigene Autos. Wie viele Menschen besitzen in Kuba eigene Autos?“ Mit Humor wird im Video die Diskrepanz zwischen der Fernsehvergangenheit und dem Alltagsleben auf der Insel aufgezeigt.
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