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Der Tod eines jungen Kubaners in Russland hat eine Welle der Trauer und Solidaritätsbekundungen in den sozialen Netzwerken ausgelöst, wo Familienmitglieder, Freunde und Bekannte um Hilfe bitten, um seinen Körper zurück auf die Insel zu bringen.
Der Verstorbene wurde als Omar Dariel Pérez Torres identifiziert, ein Kubaner, der sich zum Zeitpunkt seines Todes in Russland befand, so die in Facebook von nahestehenden Personen geteilten Beiträge.
„Möge Gott dich segnen, du bist jung und voller Leben gegangen… du verdienst es, in Frieden zu sein“, schrieb Yainelis Pérez Pérez, die den Verlust des jungen Mannes in einer von Schmerz erfüllten Botschaft betrauerte.
In einer anderen Gruppe von Kubanern in Russland bat eine Nutzerin namens Ashly Marichal um finanzielle Unterstützung, um der Familie in dieser schwierigen Zeit zu helfen. „Bitte helft mit dem, was ihr könnt, wir werden euch dankbar sein“, äußerte sie.
Obwohl die Nachrichten die Todesursache nicht spezifizieren, bestätigen mehrere Kommentare, dass der junge Mann in Russland verstorben ist, was den Prozess für die Überführung seiner Leiche nach Kuba kompliziert.
Zehntausende von Menschen haben auf die Nachricht mit Botschaften der Ungläubigkeit und Traurigkeit reagiert. Freunde und Bekannte erinnern sich an ihn als eine fröhliche und geschätzte Person in seiner Gemeinschaft.
„Er war mein Arbeitskollege in der Keksfabrik in Santiago de Cuba“, kommentierte eine Nutzerin. „Ein ausgezeichneter Sohn und eine sehr geschätzte Person“, schrieb eine andere Freundin. „Ein so guter Junge, der so ein großes Bedürfnis hat, seiner Familie zu helfen“, fügte eine weitere Person hinzu.
Einige Kommentare weisen auch darauf hin, dass Omar aus Santiago de Cuba stammte und dass viele Nachbarn und Freunde die Nachricht noch nicht verarbeitet haben.
„San Agustín in Trauer“, schrieb eine Internetnutzerin und bezog sich auf den Eindruck, den sein Tod bei denen hinterlassen hat, die ihn gekannt haben.
Die Veröffentlichung hat zudem Fragen zu dem Vorfall aufgeworfen, da keine offiziellen Details zu den Umständen des Todes bekannt gegeben wurden.
In der Zwischenzeit verbreiten Familienangehörige und Freunde den Fall in den sozialen Medien in der Hoffnung, Unterstützung zu sammeln, um den Körper des jungen Mannes nach Kuba zurückzubringen, damit er neben seinen Angehörigen beerdigt werden kann.
Die Situation rückt erneut die Schwierigkeiten in den Vordergrund, mit denen viele Kubaner im Ausland konfrontiert sind, wenn eine Tragödie weit weg von zu Hause passiert, insbesondere in Ländern, in denen die Transportkosten und die konsularischen Verfahren sehr hoch sein können.
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