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Die thermische Kraftwerksanlage Antonio Guiteras hat sich schließlich am Sonntag um 6:03 Uhr mit dem Nationalen Elektrizitätssystem (SEN) synchronisiert, nachdem sie vier Tage aufgrund einer Störung außer Betrieb war.
Laut Angaben der Unión Eléctrica (UNE) ist das Kraftwerk in Matanzas bereits im Betrieb und erhöht die Last, was eine Rückgewinnung von etwa 200 MW Erzeugung ermöglichen würde.
"6:03 Uhr, CTE Antonio Guiteras online, im Prozess, die Lasten schrittweise zu erhöhen. Der thermische Block kehrt nach der Behebung der Störung zur Grundlast zurück. Es werden 200 MW wiederhergestellt", heißt es in der Mitteilung, die auf Facebook veröffentlicht wurde.
Die Behörden gaben am Samstag bekannt, dass das Kraftwerk noch in derselben Nacht in Betrieb genommen werden könnte, doch dies war erst heute Morgen möglich.
La Guiteras, die größte elektrische Erzeugungseinheit des Landes, befand sich seit Mittwoch in Reparatur, als sie unerwartet aus dem System ausschied und einen massiven Stromausfall im Land verursachte.
In einem am Samstag verbreiteten Beitrag wurde berichtet, dass die technischen Arbeiten vorankamen und dass der Wiederherstellungsprozess bereits in der Endphase war, jedoch die Wiederherstellung nicht am vorgesehenen Datum erfolgen konnte.
Am Mittwoch vergangener Woche hat ein Ausfall in der Guiteras zu einer Abschaltung des SEN von Camagüey bis Pinar del Río geführt, wie die Unión Eléctrica (UNE) berichtete.
Inicialmente, wurde gedacht, dass die Reparatur mindestens 72 Stunden in Anspruch nehmen könnte.
Laut Román Pérez Castañeda, dem technischen Leiter des Werks, führte der Bruch eines Rohrs im unteren Bereich des Boilers zu einem Wasserleck, einem Verlust der Dichtheit durch Gase und einem Brand, der von den Feuerwehrkräften schnell unter Kontrolle gebracht wurde, ohne dass größere Schäden gemeldet wurden.
Die UNE wies darauf hin, dass der Wiederherstellungsprozess des nationalen Stromsystems schrittweise erfolgen würde, durch technische Protokolle, die darauf abzielen, die Erzeugungsanlagen wieder zu synchronisieren und das Stromnetz im Land wiederherzustellen.
Dieser neue Ausfall der Guiteras tritt mitten in einer tiefen Energiekrise auf, die einen großen Teil des Landes unter langanhaltenden Stromausfällen leiden lässt.
Darüber hinaus hat das elektrische System mit einem hohen Defizit an Stromerzeugung gearbeitet, was die Durchführung von Dienstunterbrechungen in zahlreichen Provinzen erforderlich gemacht hat.
Die Situation spiegelt Jahre der technischen Mängel, fehlenden Investitionen und unzureichenden Wartung wider, die das SEN in ein hochgradig anfälliges System für jegliche Störung verwandelt haben.
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