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Der kubanische Aktivist Roilán Álvarez Rensoler, Mitglied der Patriotischen Union von Kuba (UNPACU), begeht am 10. März 40 Tage im Hungerstreik, um gegen seine willkürliche Festnahme am 30. Januar zu protestieren.
Der Opponent ist im Krankenhaus in der Provinz Holguín nach dem prolongierten Fasten. Menschenrechtsorganisationen und Familienangehörige haben auf die schwere Verschlechterung seines Gesundheitszustands hingewiesen.
Observatorio Cubano de Derechos Humanos (OCDH) warnte, dass das Leben des Aktivisten in extremer Gefahr ist, und forderte sofortige Garantien für seine körperliche Unversehrtheit sowie seine Freilassung.
„Heute sind es 40 Tage, seit Roilán Álvarez Rensoler einen Hungerstreik begonnen hat, um gegen seine Festnahme zu protestieren. Wir weisen erneut auf das enorme Risiko hin, dem sein Leben jede Minute ausgesetzt ist“, betonte die Organisation.
Die Schwester des Oppositionspolitikers, Arianna Álvarez Rensoler, hat ebenfalls einen dringenden Hilferuf in einem Video veröffentlicht, das vom Instituto Cubano por la Libertad de Expresión y Prensa (ICLEP) verbreitet wurde, in dem sie den starken körperlichen Verfall des politischen Gefangenen anprangert.
„Ich brauche Hilfe. Mein Bruder gefährdet sein Leben mit einem Hungerstreik… Mein Bruder ist am Verzweifeln. Ich brauche Hilfe!“, äußerte er.
Laut dem Bericht der Angehörigen soll eine Ärztin, die den Aktivisten betreut, informiert haben, dass Álvarez Rensoler sich weigert, sich die Vitalzeichen messen zu lassen, und dass die Ärzte eine Genehmigung benötigen würden, um Blutuntersuchungen durchzuführen und ihm Serum zu verabreichen.
Familienangehörige und Menschenrechtsverteidiger haben ihre Aufforderung an die Behörden wiederholt, die medizinische Versorgung des Gefangenen sicherzustellen und seine physische Unversehrtheit zu schützen.
En der Insel sind mehrere politische Gefangene während eines Hungerstreiks ums Leben gekommen. Im Jahr 2020 starb der kubanische politische Gefangene Yosvany Arostegui nach mehr als 40 Tagen im Hungerstreik in Camagüey.
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