Limay Blanco klagt über die Situation in Kuba: „Wir sind unsere eigenen Feinde“

Limay BlancoFoto © Instagram/Limay Blanco

Verwandte Videos:

Der kubanische Humorist und Aktivist Limay Blanco bedauerte die wirtschaftliche Situation des Landes und kritisierte die überhöhnten Preise für Grundprodukte inmitten der tiefen Krise, die die Insel durchlebt.

In einem auf sozialen Medien veröffentlichten Video erklärte der Künstler, dass viele Kubaner die Knappheit ausnutzen, um essentielle Produkte zu unerschwinglichen Preisen für den Großteil der Bevölkerung zu verkaufen.

„Wir bringen uns selbst um. Wir sind unsere eigenen Feinde“, äußerte Blanco in Bezug auf die aktuelle Situation.

Der Humorist berichtete, dass ein Liter Benzin auf dem informellen Markt bis zu 3.500 Pesos kosten kann und dass in einigen Fällen Menschen Opfer von Betrügereien werden, wenn sie versuchen, Treibstoff zu kaufen.

Er kritisierte auch die hohen Preise für Medikamente und andere Grundnahrungsmittel, die inmitten der Krise für viele Kubaner unerschwinglich geworden sind.

Laut seiner Erklärung haben selbst einfache Lebensmittel unverhältnismäßige Preise erreicht. „Eine Dose Reis kostet 250 Pesos, und eine kleine Gasflasche kann bis zu 20.000 Pesos kosten“, bemerkte er.

„Die Politiker sind ganz ruhig, während das Volk sich die Augen auskratzt“, kommentierte der Humorist, der versicherte, dass er trotz der Krise mit seiner Arbeit zur Unterstützung bedürftiger Menschen durch sein solidarisches Projekt fortfahren werde.

Der Künstler war über mehrere Jahre hinweg der Motor verschiedener humanitärer Hilfsprojekte für bedürftige Mütter und ältere Menschen.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.