Ein kubanischer Staatsbürger namens Reinel V. wurde in Quito, Ecuador, festgenommen, nachdem er von den Vereinigten Staaten wegen Drogenhandel gesucht wurde und mit einem Interpol-Rotmeldung aufgeführt war, wie die ecuadorianischen Behörden berichteten.
Die Festnahme fand am Mittwoch, den 11. März, während eines Militärbetriebs des ecuadorianischen Heeres im Gebiet von El Inca statt, einem dicht besiedelten Gebiet im Norden der Hauptstadt.
Laut einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums wird der Kubaner auch als mutmaßliches Mitglied der Los Choneros, die als die älteste kriminelle Organisation des Landes gilt, bezeichnet.
Según las autoridades, el cubano „hätte eine Rolle bei der Koordination von Drogensendungen von Ecuador in die Vereinigten Staaten und Europa“ gehabt, Routen, die von kriminellen Strukturen genutzt werden, die sich dem internationalen Drogenhandel widmen.
Laut der offiziellen Version wurde der Verdächtige in einem Geschäft gefunden, wo er angeblich als Leiter angestellt war.
Während der Operation betraten ecuadorianische Militärs den Ort, um die Festnahme durchzuführen.
Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass Reinel V. über einen roten Interpol-Alarm verfügte, ein Mechanismus, der genutzt wird, um Personen, die von der internationalen Justiz zur Auslieferung gesucht werden, zu lokalisieren und vorübergehend festzuhalten.
Nach seiner Festnahme wurde der kubanische Staatsbürger der ecuadorianischen Justiz überstellt, während die Verfahren zu seiner rechtlichen Situation und dem von den US-Behörden gestellten Antrag fortgesetzt werden.
Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Festgenommene mit Drogenhandelsnetzwerken in Verbindung stehen könnte, die von Ecuador aus operieren und die maritimen und logistischen Routen des Landes nutzen, um Drogenlieferungen in internationale Märkte zu versenden.
Gezeigt mit Verbindungen zu Los Choneros
Die Behörden identifizieren ihn auch als vermeintliches Mitglied der Los Choneros, einer der einflussreichsten kriminellen Gruppen im kriminellen Gefüge Ecuadors.
Diese Organisation wurde von Sicherheitsbehörden als eine Schlüsselstruktur im Drogenhandel von Kokain nach Nordamerika und Europa bezeichnet und ist zudem an anderen illegalen Aktivitäten beteiligt.
Zu den Straftaten, die diesen Art von Organisationen zugeschrieben werden, gehören:
-Versand von großen Lieferungen von Kokain auf internationale Märkte
- Kontrolle der Zonen mit illegalem Bergbau
-Extorsion von Händlern und Bürgern durch das Erheben von "Impfungen"
Darüber hinaus haben mehrere Untersuchungen Verbindungen zwischen ecuadorianischen Banden und mexikanischen Kartellen dokumentiert, insbesondere denjenigen von Sinaloa und Jalisco Nueva Generación, was die Netzwerke des Drogenhandels, die im Land agieren, gestärkt hat.
Ecuador und der Anstieg der kriminellen Gewalt
Die Festnahme erfolgt mitten in der Offensive, die von der ecuadorianischen Regierung gegen die kriminellen Organisationen gestartet wurde.
Seit Anfang 2024 erklärte Präsident Daniel Noboa einen „Krieg“ gegen die kriminellen Banden, die die Regierung als terroristische Organisationen eingestuft hat und ihnen die Verantwortung für die Welle der Gewalt zuschreibt, die das Land erschüttert.
Trotz dieser Strategie wurde 2025 zum gewalttätigsten Jahr in der jüngeren Geschichte Ecuadors, mit 9.235 registrierten Mordfällen, so die offiziellen Zahlen.
Die Behörden behaupten, dass ein Großteil dieser Gewalt mit dem Wettstreit zwischen kriminellen Gruppen verbunden ist, die im internationalen Drogenhandel tätig sind und die strategische Lage Ecuadors als Ausgangspunkt für Drogenschmuggel -hauptsächlich aus Kolumbien- in die Vereinigten Staaten und nach Europa ausnutzen.
In diesem Zusammenhang ist die Festnahme des kubanischen Bürgers Teil der gemeinsamen Operationen zwischen den ecuadorianischen Sicherheitskräften und internationalen Organisationen zur Bekämpfung der transnationalen organisierten Kriminalität.
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