Trump behauptet, dass die iranische Armee "dezimiert" sei, und versichert, dass die USA ihre Luftabwehr zerstört haben

Donald Trump (Referenzbild)Foto © whitehouse.gov

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Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, erklärte an diesem Sonntag, dass die Militärkräfte Irans nach den jüngsten US-Operationen „dezimiert“ worden seien, und fügte hinzu, dass Washington es geschafft habe, die wichtigsten Luftverteidigungssysteme des Landes zu zerstören. 

Während eines Gesprächs mit Journalisten an Bord der Air Force One, während er von West Palm Beach (Florida) zur Andrews-Basis in Maryland zurückkehrte, erklärte Trump, dass die Auswirkungen der militärischen Aktionen der Operation Epische Wut signifikant gewesen seien, obwohl er es vermied, offiziell einen endgültigen Sieg über Teheran zu verkünden. 

„Es gibt keinen Grund, es zu tun“, sagte der Staatschef, als er nach der Möglichkeit gefragt wurde, den Konflikt zu beenden.

Trump versicherte, dass Iran, wenn sich die Vereinigten Staaten jetzt zurückziehen würden, “zehn Jahre oder mehr” benötigen würde, um seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dennoch bestand er darauf, dass die Operation nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann.

Der Präsident führte aus, dass die US-Streitkräfte sowohl die iranische Luftwaffe als auch deren Luftverteidigungssysteme neutralisieren konnten. Er erklärte, dass dies das Land ohne effektive Möglichkeit zurückgelassen hätte, seinen Luftraum vor externen Angriffen zu schützen.

„Wir haben ihnen ihre Luftabwehr genommen. Sie haben überhaupt keine Luftabwehr“, erklärte Trump gegenüber der Presse.

Der Mandant wies ebenfalls darauf hin, dass die Militäroperationen die Fähigkeit Irans, Raketen und Drohnen zu starten, erheblich verringert haben, zwei der strategischen Säulen des Militärs der Islamischen Republik in der Region.

Die Aussagen von Trump erfolgen vor dem Hintergrund einer Eskalation der Spannungen im Nahen Osten und nach einer Reihe koordinierter Operationen zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten.

In diesem Zusammenhang hob der Präsident die enge militärische Zusammenarbeit mit Israel im Angesicht des Iran hervor. Wie er erklärte, verfolgen beide Länder strategische Ziele in Bezug auf die iranische Regierung und halten eine „sehr solide“ Koordination zwischen ihren Streitkräften aufrecht.

„Wir haben ähnliche Ziele und unsere Militärs sind sehr gut koordiniert“, betonte er.

Die iranischen Behörden hingegen haben die Behauptungen Washingtons über das Ausmaß der Schäden, die ihren Streitkräften entstanden sind, nicht bestätigt.

Die Situation wird von der internationalen Gemeinschaft weiterhin aufmerksam beobachtet, angesichts der Gefahr, dass der Konflikt in eine umfassendere regionale Auseinandersetzung mündet.

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