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Eine Gruppe von 22 Ländern forderte am Samstag Iran zur "sofortigen" Wiedereröffnung der Straße von Hormuz auf, nach einer Eskalation der Spannungen, die den Schiffsverkehr und die globale Energieversorgung bedroht.
Die gemeinsame Erklärung, veröffentlicht von den Vereinigten Arabischen Emiraten, wird von Mächten wie Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland, Japan, Kanada und Australien sowie anderen Verbündeten unterstützt.
Die Unterzeichner verurteilten „in den energischsten Terms“ die jüngsten Angriffe, die Teheran auf unbewaffnete Handelsschiffe im Golf zugeschrieben werden, sowie die Angriffe auf zivile Infrastrukturen, einschließlich Öl- und Gasanlagen.
Ebenso berichteten sie über die de facto Schließung der Straße von Hormuz durch iranische Kräfte, eine wichtige Route, durch die fast ein Drittel des weltweiten Ölhandels verläuft.
„Wir fordern Iran auf, sofort mit seinen Drohungen, der Verlegung von Minen, den Angriffen mit Drohnen und Raketen sowie jeglichen Versuchen, den Zugang zur kommerziellen Schifffahrt zu blockieren, aufzuhören“, heißt es in der Mitteilung.
Die Länder forderten Teheran ebenfalls auf, die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrates zu respektieren und ein „sofortiges und vollständiges Moratorium“ für Angriffe auf zivile Infrastrukturen zu verhängen.
Die Spannung ist in dieser Woche gestiegen, nachdem der Iran Raketen auf die Industriestadt Ras Laffan in Katar abgefeuert hat, wo sich das größte Erdgasexportterminal der Welt befindet. Dieser Angriff markiert eine neue Phase im Konflikt und erhöht die internationale Besorgnis über die Auswirkungen auf die Energiemärkte.
Obwohl dies keine sofortige Intervention impliziert, erhöht die gemeinsame Erklärung den internationalen Druck auf Teheran und lässt die Tür für mögliche Maßnahmen zur Gewährleistung der maritimen Sicherheit in der Region offen, einschließlich marine Escorts, Minenräumung oder begrenzte militärische Einsätze.
Parallel dazu beginnt sich der Einfluss auf die Energiemärkte bereits bemerkbar zu machen: Die Straße von Hormuz leitet etwa ein Drittel des weltweiten Ölhandels, weshalb jede Unterbrechung oder Bedrohung die Preisschwankungen in die Höhe treibt.
Obwohl die Freigabe strategischer Reserven und eine mögliche Produktionssteigerung den Schlag abmildern könnten, warnen Analysten, dass eine anhaltende Eskalation zu einem signifikanten Anstieg der Rohölpreise auf globaler Ebene führen könnte.
In diesem Sinne wiesen die Unterzeichner darauf hin, dass die iranischen Aktionen globale Konsequenzen haben werden, insbesondere für die verletzlichsten Länder, da sie die Lieferketten und die Preisstabilität beeinträchtigen. Als Reaktion darauf genehmigte die Internationale Energieagentur die koordinierte Freigabe von strategischen Ölreserven, um die Auswirkungen abzumildern.
Darüber hinaus äußerten die Länder ihre Bereitschaft, zur Gewährleistung der maritimen Sicherheit in der Region beizutragen und mit anderen Nationen zusammenzuarbeiten, um die Energiemärkte zu stabilisieren, einschließlich der Erhöhung der Produktion.
Der Hohe von Hormus, der als ein neuralgischer Punkt des internationalen Handels gilt, rückt somit wieder in den Mittelpunkt einer Krise, die die globale Sicherheit und die wirtschaftliche Stabilität in mehreren Regionen gefährdet.
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