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Kosta Rica hat sich als ein weltweiter Maßstab für landwirtschaftliche Innovationen dank der Aktivitäten von Bayer in der Provinz Guanacaste etabliert, wo eine Forschungs- und Entwicklungsstation, die auf Baumwollsamen spezialisiert ist, jährlich über 40 Tonnen in die Vereinigten Staaten exportiert. Dies steht in starkem Kontrast zu Kuba, das in einer der schlimmsten Ernährungs-krisen seiner jüngeren Geschichte steckt.
Jahr für Jahr werden über 300 Hektar Baumwolle in Regionen wie La Palma de Abangares und Chomes in Puntarenas angebaut. Diese Kulturen sind nicht auf die traditionelle Produktion von Fasern ausgerichtet, sondern auf die genetische Verbesserung von Samen, die dann in verschiedenen internationalen Märkten verwendet werden.
Die Operation, mit fast drei Jahrzehnten Präsenz im Land, setzt Werkzeuge der digitalen Landwirtschaft, Systeme zur Wasserbewirtschaftung und agronomisches Monitoring in Echtzeit ein, was es ermöglicht, Daten präzise zu sammeln und zu analysieren, um die Erträge der Kulturen zu optimieren.
Die Infrastruktur hat erheblich zugenommen: die Station umfasst 31 neue Hektar geschützte Bereiche, einschließlich Gewäch Häusern und Schattenhäusern, die zur Kontrolle klimatischer Variablen entwickelt wurden. Seit 2022 arbeitet sie nach einem Konzept der Kohlenstoffneutralität und wurde ununterbrochen mit dem Preis des Ökologischen Blauen Bandprogramms seit 2017 ausgezeichnet.
Der Kontrast zu Cuba ist offensichtlich: 80 % der Kubaner sind der Meinung, dass die aktuelle Krise schlimmer ist als die Sonderperiode, während die landwirtschaftliche Produktion von Reis von 30 % auf 11 % der Nachfrage gefallen ist.
In Kuba ist der Staat den Landwirten allein in Havanna fast 200 Millionen Pesos schuldig, und die 7.400 Hektar, die für den Anbau vorbereitet sind, werden mit Zugochsen bearbeitet.
Finalmente China hat 30.000 Tonnen Reis geschickt und Brasilien hat den Versand von 20.800 Tonnen Lebensmitteln angekündigt, um die Unterversorgung zu lindern.
Das Baumwollprojekt in Costa Rica schafft mehr als 50 dauerhafte Arbeitsplätze und bis zu 200 temporäre Stellen pro Produktionszyklus in Agronomie, Biotechnologie und Feldarbeit, was Gemeinden in Guanacaste und Puntarenas zugutekommt, die traditionell unter wirtschaftlichen Einschränkungen leiden.
Dies ist besonders bemerkenswert, da es zeigt, wie ein kleines Land sich in hochspezialisierte Wertschöpfungsketten einfügen kann, indem es Wissen, Technologie und menschliches Talent in eine Industrie einbringt, die weltweit Milliarden von Dollar bewegt.
Und was erwartet Kuba?
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