Sheinbaum verteidigt den Versand von Treibstoff nach Kuba und gibt persönliche Spende an die Insel bekannt



Claudia Sheinbaum Pardo, Präsidentin von Mexiko.Foto © Captura de Video/Youtube/Claudia Sheinbaum Pardo

Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, verteidigte am Montag die Möglichkeit, die Lieferung von Treibstoff nach Kuba wieder aufzunehmen, während sie enthüllte, dass sie persönlich eine Spende von 20.000 Pesos geleistet hat, um die Insel inmitten der wirtschaftlichen Krise, die das Karibikland durchlebt, zu unterstützen.

Während ihrer Morgenkonferenz betonte die Amtsinhaberin, dass Mexiko "das vollste Recht" hat, Kuba mit Öl zu versorgen, sei es aus humanitären Gründen oder durch Handelsabkommen, die — wie sie sagte — seit Jahrzehnten bestehen.

Sheinbaum erklärte, dass ihre Regierung weiterhin die Bedingungen prüft, um diese Sendungen wieder aufzunehmen, während sie die humanitäre Hilfe aufrechterhält. Tatsächlich bestätigte sie, dass kürzlich ein mexikanisches Schiff mit Lebensmitteln auf die Insel kam, als Teil dieser Unterstützung.

Die Präsidentin öffnete auch die Tür für die Teilnahme privater Unternehmen an diesem Schema und wies darauf hin, dass Unternehmen Treibstoff in Mexiko kaufen und nach Kuba transportieren können, sogar ohne dass ein direkter Vertrag zwischen den Regierungen besteht.

Im persönlichen Bereich hat Sheinbaum bekannt gegeben, dass sie eine Spende in Höhe von 20.000 Pesos an ein von der zivilen Vereinigung „Humanidad con América Latina“ verwaltetes Konto geleistet hat, die eingerichtet wurde, um Hilfe auf die Insel zu kanalisieren und unter der Förderung des ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador.

“Es una persönliche Entscheidung”, unterstrich er und betonte, dass Mexiko sollte „so weit wie möglich“ helfen anderen Ländern.

In ihrer Rede betonte Sheinbaum erneut die historische Beziehung zwischen Mexiko und Kuba und insistierte darauf, dass beide Länder seit Jahrzehnten kooperative Beziehungen pflegen. Sie wiederholte auch ihre Ablehnung jeglicher Art von ausländischer Intervention auf der Insel und von Wirtschaftssanktionen, da sie diese direkt als nachteilig für die Bevölkerung betrachtet.

Die Erklärungen erfolgen vor dem Hintergrund einer zunehmenden Debatte über die Rolle Mexikos in der kubanischen Krise, insbesondere angesichts der Möglichkeit, den Versand von Brennstoff wieder aufzunehmen, während die Insel mit Stromausfällen, Knappheit und einem anhaltenden Verfall ihrer Lebensbedingungen konfrontiert ist.

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