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Berta Soler, die Anführerin der Damen in Weiß, meldete einen Anstieg der Repression in Kuba während des Monats März, der durch systematisches Belästigen, ständige Überwachung und Verletzungen der Religionsfreiheit gegenüber Mitgliedern der Oppositionsbewegung und anderen Menschenrechtsaktivisten gekennzeichnet war.
"Der Staatssicherheitsdienst verletzt weiterhin unsere Religionsfreiheit durch Belästigung, Anprangerung, Drohungen mit Gefängnisstrafen und Verfolgung auf den Straßen", wies Soler gegenüber Martí Noticias hin. Es ist nicht das erste Mal, dass die Aktivistin solche Repressalien erfährt: Soler wurde verhaftet, als sie zur ersten Messe des Jahres unterwegs war, in einem Vorfall, der das Muster der systematischen Belästigung gegen Opponentinnen verdeutlichte.
Die oppositionelle Führerin versicherte, dass wir trotz der Repression „mit 53 Damas de Blanco beten konnten für unsere Liebsten, für die Freiheit aller politischen Gefangenen und für das leidende kubanische Volk“.
„Wir gehen von Montag bis Samstag, wir machen den Versuch… so sind wir zu dieser Zahl gekommen“, sagte er.
Die Einschränkungen der Religionsausübung sind zu einem gängigen Instrument der Repression geworden. Laut früheren Berichten erlitten beide 48 Tage Hausarrest, eine Maßnahme, die die kubanischen Behörden immer wieder eingesetzt haben, um zu verhindern, dass Aktivisten an religiösen und öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen.
In diesem Kontext zunehmenden Drucks traf sich der Koordinator für kubanische Angelegenheiten des Außenministeriums, Rob Allison, in Havanna mit Berta Soler, was als ein Zeichen internationaler Unterstützung für die kubanische Opposition gewertet wurde.
Die von Menschenrechtsorganisationen gesammelten Daten bestätigen die Schwere der Situation. Ein aktueller Bericht verzeichnete 246 verletzende Ereignisse mit 540 repressiven Vorfällen in 45 Kategorien, was die Breite und Systematik der Maßnahmen des Regimes gegen die Zivilgesellschaft widerspiegelt.
Die religiöse Repression ist kein isoliertes Phänomen. Das kubanische Observatorium für Menschenrechte dokumentierte 873 Verletzungen der Religionsfreiheit in Kuba im Jahr 2025, eine Zahl, die das Ausmaß des Problems und die Dringlichkeit einer Reaktion der internationalen Gemeinschaft unterstreicht.
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