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Die Geschichte von Valentina, einem kubanischen Mädchen, das zwei Jahre in einem Kinderkrankenhaus verbracht hat, sorgt erneut für Aufregung in den sozialen Medien, diesmal jedoch nicht wegen ihrer Krankheit, sondern wegen der Kontroversen darüber, wer ihre Rückkehr nach Hause ermöglicht hat.
Während offizielle Medien wie Radio Guamá ihre Entlassung aus dem Krankenhaus „von der Regierung genehmigten Geräten“ zuschrieben, wurde eine ganz andere Version von denen veröffentlicht, die den Fall genau verfolgt und an ihrem täglichen Kampf teilgenommen haben.
Según denunció en sozialen Medien Verónica C. Barrios, Valentina kehrt nicht wegen einer staatlichen Maßnahme nach Hause zurück, sondern Dank der Solidarität von Dutzenden — oder vielleicht Hunderten — von Menschen innerhalb und außerhalb Kubas, die sich mobilisiert haben, um ihr Leben zu retten.
Der Schlüssel lag in einer Fundraising-Kampagne auf GoFundMe, die von der Journalistin Mónica Baró Sánchez initiiert wurde und international durch einen Artikel in der spanischen Zeitung El País sichtbar gemacht wurde, der von der ebenfalls Journalistin Carla Gloria Colomé Santiago verfasst wurde. Dank dieses kollektiven Einsatzes konnte das notwendige Geld gesammelt werden, um ein photovoltaisches System zu erwerben, das eine stabile Stromversorgung in der Wohnung des Mädchens gewährleistet, ein lebenswichtiges Erfordernis für ihre Behandlung.
Dieses System —das Solarpanels und die gesamte notwendige Infrastruktur umfasst— wurde nicht nur mit Spenden finanziert, sondern auch dank des Engagements vieler Menschen installiert, die sich direkt oder indirekt in die Sache eingebracht haben.
„Valentina fährt morgen nach Hause. Danke an alle, die an der Kampagne beteiligt waren, nicht jedoch an einige vom Staat genehmigte Teams, die nicht einmal in den Händen der Familie sind“, beklagte Barrios mit offensichtlicher Empörung.
Die Kritik richtet sich nicht nur gegen eine Unterlassung, sondern auch gegen das, was viele als eine Verzerrung der Realität betrachten: die Unsichtbarmachung der Rolle der Zivilgesellschaft in einem Land, in dem immer mehr das Überleben von kollektiver Hilfe abhängt.
Während zwei Jahren wurde die Geschichte von Valentina von Kampagnen, dringenden Aufrufen und Gesten der Unterstützung begleitet, die ein Kuba widerspiegeln, in dem sich die Menschen organisieren, um strukturelle Mängel zu beheben. Ihre Rückkehr nach Hause ist nicht nur eine gute Nachricht, sondern auch ein Zeugnis für die Kraft der Solidarität angesichts der Einschränkungen des Systems.
Heute, mehr als eine medizinische Entlassung zu feiern, feiern viele etwas Tieferes: die Fähigkeit eines Volkes, sich zu vereinen, um ein Mädchen zu retten. Denn inmitten von Knappheit und Schwierigkeiten gibt es Geschichten, die weder zu einem offiziellen Diskurs gehören, noch zu denen, die beschlossen haben, wegzuschauen.
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