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Eine Explosion und Feuer erschütterten am Samstag die Intermediate Care-Station für Neurologie des Provinzkrankenhauses Saturnino Lora Torres, des wichtigsten Gesundheitszentrums in Santiago de Cuba, und zwangen zur Evakuierung von 12 Patienten inmitten einer institutionellen Geheimhaltung, die die Informationen nicht zurückhalten konnte.
Laut Aussagen des unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta Labrada begann der Vorfall im Technikraum, wo sich das Klimatisierungssystem des Saals befindet.
Zunächst war ein intensiver Geruch ähnlich wie Ammoniak wahrnehmbar, gefolgt von einem elektrischen Zischen. Als versucht wurde, die Situation zu kontrollieren, soll das Krankenhauspersonal einen Flüssigkeitslöscher anstelle eines Schaumlöschers verwendet haben, was zu einem Kurzschluss führte und eine Explosion verursachte, die die Tür des Lokals abreiste und die Gläser im Bereich beschädigte.
Eine Krankenschwester des Krankenhauses bestätigte, dass der Ursprung des Feuers der Kompressor einer Klimaanlage war: "Es war der Kompressor einer Klimaanlage, der in Brand geriet, aber es gab keine schwerwiegenden Folgen. Die Patienten wurden umgehend evakuiert."
Der betroffene Raum beherbergte Patienten der intermediären Therapie sowie der Intensivtherapie, wobei Letztere Undichtigkeiten vom oberen Stockwerk aufwies.
Von den 12 evakuierten Patienten wurden vier mit Hilfe von Ambulanzfahrzeugen des Integrierten medizinischen Notfallsystems (SIUM) und motorisierten Patrouillen in andere Zentren gebracht, während acht in andere Intensivstationen des eigenen Krankenhauses verlegt wurden. Mehrere von ihnen wurden dringend ins Klinisch-chirurgische Krankenhaus Juan Bruno Zayas überwiesen.
Was auf den Vorfall folgte, war Chaos und erzwungene Stille. Zum Zeitpunkt der Verfassung ihres Berichts betonte Mayeta Labrada, dass anonyme Quellen ihr mitteilten, dass „weder Patienten noch Angehörige aus anderen Kabinen herausgelassen werden“.
Mehrere Feuerwehreinheiten sowie hochrangige Vertreter der Kommunistischen Partei und des Gesundheitswesens der Provinz trafen am Ort des Unglücks ein.
Der Journalist stellte klar, dass seine Informationen ausschließlich auf Aussagen von Quellen und Angehörigen basieren, die sich im Krankenhaus befinden, da zu diesem Zeitpunkt noch keine offizielle Bestätigung von Seiten der Behörden vorlag.
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