Das Pentagon beschleunigt Pläne für ein mögliches Eingreifen in Kuba, wie aus Presseberichten hervorgeht



Donald Trump begrüßt amerikanische Truppen in Japan (Referenzbild)Foto © whitehouse.gov

Der Pentagon hat die Planung einer möglichen militärischen Operation in Kuba diskret intensiviert, falls der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, beschließt, eine Intervention auf der Insel anzuordnen, wie am Mittwoch unter Berufung auf zwei mit den Richtlinien vertraute Quellen berichtete.

Laut dem Bericht deuten die internen Diskussionen nicht auf eine getroffene Entscheidung hin, spiegeln jedoch wider, dass das kubanische Szenario aktiv in die strategische Planung des Verteidigungsministeriums einbezogen wird, angesichts des zunehmenden Drucks aus Washington auf Havanna.

Die Informationen, die im Substack-Newsletter des Mediums Zeteo unter dem Titel „Ist Kuba das Nächste?“ veröffentlicht wurden, haben sich in den letzten Tagen im Capitol und in verschiedenen politischen Kreisen in Washington verbreitet und die Spekulationen über eine mögliche Verschärfung der amerikanischen Haltung angeheizt.

Diese Bewegung erfolgt nach Monaten der Eskalation der Spannungen zwischen beiden Ländern. Seit Januar hat die Trump-Administration wirtschaftliche Erstickungsmaßnahmen gegen das kubanische Regime verhängt, einschließlich Einschränkungen der Ölversorgung, als Teil einer Strategie, um politische Veränderungen auf der Insel zu erzwingen.

Parallel dazu haben Washington und Havanna vorläufige Kontakte gepflegt, um eine verhandelte Lösung für die Krise zu erkunden, jedoch ohne klare Anzeichen für konkrete Fortschritte.

Die jüngsten Äußerungen von Trump haben zur Zunahme der Unsicherheit beigetragen. Der Präsident erklärte am Montag im Weißen Haus, dass sich die Vereinigten Staaten auf Kuba konzentrieren könnten, sobald der aktuelle Konflikt mit dem Iran beendet ist: “Vielleicht werden wir uns nach der Beendigung dessen mit Kuba befassen”.

Obwohl Trump in den vergangenen Wochen eine direkte militärische Intervention ausgeschlossen hat, bleibt seine Rhetorik unklar und kombiniert Druckbotschaften, Verweise auf den Zusammenbruch des kubanischen Systems und die Möglichkeit eines politischen Wandels auf der Insel.

Por seinerseits versicherte der Regierungschef Miguel Díaz-Canel kürzlich, dass , in einem Versuch, die Erzählung von einer externen Bedrohung zu verstärken, angesichts der tiefen internen Krise, die die Insel durchlebt.

Die Enthüllung über die Pläne des Pentagons bestätigt zwar keine unmittelbar bevorstehende Aktion, weist jedoch auf eine Phase größerer strategischer Spannungen hin, in der die militärische Option, obwohl öffentlich nicht erklärt, als Druckmittel weiterhin auf dem Tisch bleibt.

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