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Insgesamt wurden 91 kubanische Migranten (76 Männer und 15 Frauen) an diesem Donnerstag aus den Vereinigten Staaten in einem Flugzeug mit Ziel am Internationalen Flughafen José Martí in Havanna abgeschoben, wie das Ministerium für Inneres (MININT) mitteilte.
Laut der offiziellen Information wurden zwei der Rückkehrer zu Ermittlungsbehörden überstellt, da sie als mutmaßliche Verantwortliche für Straftaten, die vor ihrer Ausreise aus dem Land begangen wurden, bezeichnet werden. Es wurden keine weiteren Details zu diesen Fällen bekannt gegeben.
Die Operation wurde im Rahmen der bilateralen Migrationsabkommen zwischen beiden Ländern durchgeführt, so die Information.
Mit dieser Rückführung steigt die Anzahl der Rückkehrer aus Kuba auf 530 im Jahr 2026, die durch 14 Operationen aus verschiedenen Ländern der Region durchgeführt wurden.
Die kubanischen Behörden haben ihren Aufruf zu einer "regelmäßigen, sicheren und geordneten" Migration bekräftigt und gleichzeitig auf die Risiken hingewiesen, die mit irregularen Ausreisen verbunden sind.
Der Anstieg der Abschiebungen erfolgt in einem Kontext zunehmender kubanischer Migration, die maßgeblich durch die tiefe wirtschaftliche und soziale Krise, die die Insel erlebt, vorangetrieben wird und weiterhin Tausende von Bürgern dazu drängt, im Ausland nach Möglichkeiten zu suchen.
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