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Kuba steht an diesem Freitag vor einem weiteren Tag massiver Stromausfälle mit einem elektrischen Defizit, das die Unión Eléctrica mit 1,848 MW prognostiziert während der Spitzenzeiten in der Nacht, was mehr als die Hälfte des Landes ohne Strom lassen wird.
Seit den frühen Morgenstunden verzeichnete das Nationale Elektrizitätsystem (SEN) bereits 1.276 MW Ausfall: um 06:00 Uhr betrug die Verfügbarkeit nur 1.110 MW bei einer Nachfrage von 2.360 MW.
Die Situation wird sich mit dem Sonnenuntergang verschlechtern. Laut dem offiziellen Bericht wird für die Spitzenverbrauchszeit eine Verfügbarkeit von 1.202 MW bei einem Spitzenbedarf von 3.050 MW prognostiziert, was zu einem Defizit von 1.848 MW führt, das mehr als 60% des nationalen Territoriums ohne Strom lassen könnte.
Die Energiekrise zieht schwerwiegende Konsequenzen für die Bevölkerung nach sich. Die langanhaltenden Stromausfälle haben mehr als 200.000 Menschen ohne Wasserzugang gelassen, was die Lebensbedingungen auf der Insel weiter verschärft.
Der eigene Staat musste das Ausmaß des Verfalls anerkennen. Díaz-Canel gab kürzlich zu, dass die kubanische Alltagsrealität schmerzhaft ist, in einem ungewöhnlichen öffentlichen Eingeständnis über das Leiden der Bevölkerung.
Der jüngste Verlauf des kubanischen Elektrizitätssystems ist alarmierend. Das Land hat in den letzten 18 Monaten sieben vollständige Zusammenbrüche des Systems anhäufen müssen, eine Zahl, die den kritischen Zustand der nationalen Energieinfrastruktur widerspiegelt.
Obwohl Cuba die Importe von Solarpanelen aus China erhöht hat, warnen Experten, dass diese Generierung die nächtlichen Stromausfälle nicht verringern wird, gerade zu einem Zeitpunkt, wenn die Nachfrage ihren Höhepunkt erreicht und die Sonnenenergie nicht mehr verfügbar ist.
Der langfristige Ausblick bietet ebenfalls keine Erleichterung. Analysten und internationale Medien sind sich einig, dass 2026 das dunkelste Jahr für Kuba sein wird, mit einem Mangel an Treibstoff, der sowohl die Stromerzeugung als auch den Rest der Wirtschaft lahmlegt.
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