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Die Provinzdelegation des Nationalen Instituts für Wasserressourcen (INRH) in Matanzas kündigte Fortschritte in der Übergang zu solarer Photovoltaikenergie an, erkannte jedoch, dass 29 Tausend Einwohner der Provinz permanente Probleme bei der Wasserversorgung haben, von insgesamt 518 Tausend, die auf Pumpen angewiesen sind, um Zugang zu dieser Ressource zu erhalten.
Antonio Hernández Martínez, Delegierter des INRH in Matanzas, teilte in Aussagen an die kubanische Nachrichtenagentur, die von der Provinzzeitung Girón zitiert wurden, mit, dass der hydraulische Sektor 59 Pumpgeräte installiert hat, die mit photovoltaischen Solarpanels betrieben werden und fast 40.000 Menschen in ländlichen Gemeinden zugutekommen, die "jetzt nicht mehr von dem elektrischen Fluss abhängen, den das nationale Netz für den Zugang zu diesem lebenswichtigen Dienst bietet".
Dennoch räumte der zuständige Beamte eine strukturelle Einschränkung ein, die die Städte ohne Lösung lässt: Die installierten Systeme haben eine Leistung von gerade einmal 10 Kilowatt und können nur in ländlichen Gebieten mit kleinen und mittelgroßen Brunnen eingesetzt werden. Das bedeutet, dass mehr als 300.000 Matanceros mit einer mangelnden Stabilität in der Wasserversorgung konfrontiert sind, ohne kurzfristige technische Lösungen.
"Für die Nutzung in den großen Städten wäre eine leistungsfähigere Technologie erforderlich, die 95 oder 100 KV überschreiten kann, je nach Fall", erkannte der Beamte an. Diese Realität verschärft sich, wenn man bedenkt, dass 87% des Wasserversorgungssystems des Landes von dem Stromnetz abhängt, was die Wasserversorgung extrem anfällig für Stromausfälle macht.
Die Situation in der westlichen Provinz ist seit Monaten kritisch. Laut vorherigen Berichten melden die 13 Gemeinden von Matanzas Brüche in ihren Verteilernetzen, was den bestehenden Wasserbedarf der Bevölkerung noch weiter verschärft.
Die Verzweiflung der Anwohner hat zu extremen Lösungen geführt: über 40 improvisierte Brunnen wurden auf Gehwegen und in Höfen der Provinz gebohrt, eine Praxis, die ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringt. Die Gesundheitsbehörden forderten sogar zum Kochen und Chlorieren des Wassers auf, angesichts der registrierten Fälle von Hepatitis A.
Auf nationaler Ebene ist die Krise nicht gering. Die Stromausfälle haben dazu geführt, dass mehr als 200.000 Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu Wasser in verschiedenen Teilen des Landes haben. In Gegenden wie Bolondrón, ebenfalls im matancerischen Boden, führte der Wassermangel zu der Schließung von Kindergärten, was die sozialen Auswirkungen einer Krise verdeutlicht, die weit über eine bloße häusliche Unannehmlichkeit hinausgeht.
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