Ist es möglich, von Kuba aus mit Amazon Geld zu verdienen? Eine Kubanerin, die auf dem Land lebt, sagt, dass



Cubana in KubaFoto © TikTok / @yelenysberrabe

Eine Kubanerin, die behauptet, in einer ländlichen Gegend der Insel zu leben, hat ein Video auf TikTok veröffentlicht, in dem sie sagt, dass sie ihre Wirtschaft dank des Amazon Influencer Program und Amazon Affiliates transformiert hat, was eine Welle von Reaktionen auslöste, die von Bewunderung bis hin zu offenem Lachen reichen.

"Ich lebe in Kuba auf dem Land und es ist kein Geheimnis, dass Amazon mein Leben verändert hat, dass ich jetzt in diesem Bereich, in dem ich nie gedacht hätte, so viel zu verdienen, durch Provisionen Geld verdiene", sagte die junge Frau im Clip, in dem sie auch erwähnte, dass Amazon der Lebensunterhalt ihrer Familie ist.

"Dass du in Kuba lebst, hindert dich nicht daran, auch bei Amazon zu arbeiten", fügte er hinzu.

Das Problem ist, dass Kuba offiziell von beiden Programmen ausgeschlossen ist. Laut den Bedingungen der Plattform gehört die Insel nicht zu den teilnahmeberechtigten Ländern, was Fragen aufwirft, wie sie ohne externe Unterstützung von der Insel aus operieren kann. Dies hielt viele Nutzer jedoch nicht davon ab, zu fragen, wie sie ihren angeblichen Erfolg nachahmen können, während andere direkt auf die Widersprüche hinwiesen.

"Ich habe nicht gesagt, dass Amazon mir Geld nach Kuba sendet. Es wird an meine Schwester in die Vereinigten Staaten geschickt und dann sendet meine Schwester es mir zu; klar, dass ich diese Überweisung bezahle.", stellte sie in den Kommentaren klar und ließ durchblicken, dass ihr Modell stark von Unterstützung aus dem Ausland abhängt.

Die Situation erinnert an andere dokumentierte Fälle, in denen kubanische Künstler alternative Wege gefunden haben, um digitalen Inhalt zu monetarisieren. Zum Beispiel wurde berichtet, dass einige Personen Zahlungen von 148 und 236 Dollar von TikTok erhalten haben, jedoch in der Regel mit der Unterstützung von Konten, die außerhalb Kubas registriert sind, oder mit Hilfe von Verwandten im Ausland.

Der wirtschaftliche Kontext, in dem sich diese Geschichte bewegt, ist entscheidend. Die Konnektivität in Kuba ist teuer, begrenzt und zunehmend dollarisiert: ETECSA hat die Preise für zusätzliche Datenpakete in Dollar umgestellt, was es für die meisten ländlichen Kubaner noch schwieriger macht, eine konstante und rentable digitale Aktivität aufrechtzuerhalten.

Trotz der Zweifel an der Wahrhaftigkeit des Berichts hat das Video eine echte Debatte über die realen Möglichkeiten zur Generierung von Online-Einnahmen aus Kuba ausgelöst. Es ist nicht das erste Mal, dass eine solche Geschichte kursiert: Andere Kubaner haben Verbesserungen an ihren Wohnungen finanziert, dank digitaler Einkünfte, jedoch fast immer mit der Unterstützung transnationaler Familiennetzwerke oder Konten, die von außen eingerichtet wurden.

Inmitten der Kontroversen bringt der Fall eine komplexe Realität wieder auf den Tisch: Obwohl es alternative Möglichkeiten gibt, Einnahmen aus Kuba mit Unterstützung von außen zu generieren, setzen technologische und rechtliche Einschränkungen weiterhin Maßstäbe. Geschichten wie diese, die sich irgendwo zwischen Inspiration und Skepsis bewegen, nähren die Debatte darüber, inwieweit es wirklich möglich ist, "vom Internet zu leben" von der Insel aus, ohne von Dritten außerhalb des Landes abhängig zu sein.

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