Eine Kubanerin, die auf der Insel lebt, veröffentlichte am Sonntag ein Video auf TikTok, in dem sie mit offensichtlicher Ironie so tut, als verstünde sie nicht, warum ihre Landsleute sich darüber beschweren, dass es in Kuba nichts zu essen gibt, während sie das Brot aus dem Staatsgeschäft hält und darauf schlägt, das so hart ist, dass es wie Holz klingt.
Der Clip, der nur 14 Sekunden lang ist, wurde von der Nutzerin @bia_bhpp veröffentlicht und hat in wenigen Tagen über 325.900 Aufrufe, 15.500 Likes und 1.443 Kommentare gesammelt.
ich bin Kubanerin, die in Kuba lebt, und ich verstehe nicht die Leute, die sagen, dass es in Kuba nichts zu essen gibt, und was ist das hier, und was ist das hier, schau, wie toll das aussieht, hör, wie das klingt.
Der Video fügt sich in eine lange Reihe von Beschwerden über den Zusammenbruch des kubanischen Lebensmittelsystems ein, der insbesondere den Zugang zu reguliertem Brot in verschiedenen Provinzen des Landes beeinträchtigt hat.
In einigen Regionen haben die Kubaner seit mehr als drei Wochen kein Brot aus der Bodega erhalten, eine Situation, die Empörung und Ernüchterung in der Bevölkerung ausgelöst hat.
In Villa Clara haben die Behörden seit Februar den Verkauf von regulärem Brot ausschließlich auf Personen unter 13 und über 65 Jahren beschränkt, wodurch der Großteil der Bevölkerung ausgeschlossen wird.
Wenn das Brot ankommt, ist das ebenfalls kein Grund zum Feiern: Bürger haben Brote von fast symbolischer Größe, fast so groß wie ein Ei, gemeldet, was viele als eine subtile Form des Diebstahls am Volk deuten.
Zur Knappheit der Rohstoffe kommt der Verfall der Infrastruktur hinzu: Auf sozialen Netzwerken verbreitete Bilder haben Küchen mit Holz und Kohle in Produktionszentren gezeigt, ein Bild, das den Grad der Prekarität widerspiegelt, den die Produktion von Grundnahrungsmitteln in Cuba erreicht hat.
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