Recluso aus Kuba erholt sich nach brutaler Aggression im Gefängnis, nur wenige Tage bevor er in Kuba freigelassen wird



Gerardo Fiol auf der Trage, bevor er ins Krankenhaus in Bayamo transportiert wurde.Foto © Facebook/Enrique Pineiro Azahares.

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Ein Strahl der Hoffnung entsteht mitten im Drama, das die Familie von Gerardo Fiol erlebt, dem kubanischen Insassen, der brutal im Gefängnis angegriffen wurde, als nur noch acht Tage bis zu seiner Freilassung blieben.

Laut der Information seines Bruders, des Oppositionspolitikers Enrique Piñeiro Azahares, zeigt Fiol nach der Operation, der er in Bayamo unterzogen wurde, erste Anzeichen von Besserung. Heute Morgen haben die Ärzte die Intubation entfernt, und der Patient kann bereits selbstständig atmen.

Captura von Facebook/Enrique Pineiro Azahares.

Obwohl sein Zustand weiterhin kritisch ist, berichtet der medizinische Bericht, dass er sich stabil innerhalb der Schwere befindet. Stunden später bestätigte Piñeiro Azahares einen weiteren bedeutenden Fortschritt: Der Insasse hat das Sprechen wiedererlangt und durfte flüssige Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Captura von Facebook/Enrique Pineiro Azahares.

Die Entwicklung wurde von Familienangehörigen und Freunden mit Erleichterung aufgenommen, die während der Tage nach dem gewalttätigen Vorfall im Gefängnis von San Ramón in Campechuela in Angst gelebt haben. Laut der ursprünglichen Anzeige wurde Fiol von einem anderen Insassen mit einem stumpfen Objekt am Kopf geschlagen, was zu einem epiduralen Hämatom führte, das einen dringenden chirurgischen Eingriff erforderlich machte.

Die medizinische Verbesserung hat jedoch die Beschwerden nicht gemildert. Sein Bruder betont, dass der Angriff kein Einzelfall war, sondern eine Repressalie in Verbindung mit seiner kritischen Haltung gegenüber dem kubanischen Regime. In seinen Aussagen versichert er, dass der mutmaßliche Angreifer im Gefängnis nicht bekannt sei und "verschwunden" gewesen wäre, was Verdacht auf ein mögliches Vertuschen nährt.

„Das wird so nicht bleiben“, warnte er und betonte gleichzeitig seine Absicht, Gerechtigkeit zu fordern und die Geschehnisse bis zu den letzten Konsequenzen zu untersuchen.

Der Fall sorgt weiterhin für Empörung, nicht nur wegen der Brutalität des Angriffs, sondern auch aufgrund der Umstände, unter denen er stattfand: ein Häftling, der kurz davor war, seine Freiheit zurückzugewinnen, und der letztendlich um sein Leben kämpfte.

Während Fiol um eine Genesung kämpft, setzt seine Familie weiterhin den Aufruf fort, den Fall sichtbar zu machen, inmitten eines Kontexts, der von wiederholten Berichten über Gewalt und fehlende Garantien für inhaftierte Personen in Kuba geprägt ist.

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