Ein kubanischer Zusteller wird in Carrasco Norte, Montevideo, Uruguay, ermordet



Die Polizei von Uruguay untersucht den Mord an einem kubanischen LieferantenFoto © Captura de X/@TelenocheUy

Ein 31-jähriger kubanischer Lieferfahrer wurde am Freitagabend mit einem Schuss in die Brust ermordet an der Kreuzung der Straßen Máximo Tajes und Capri im Stadtteil Carrasco Norte in Montevideo, Uruguay, als zwei Kriminelle versuchten, ihm sein Motorrad zu stehlen.

Según la información recabada por el canal Telenoche desde el lugar de los hechos, und von anderen Medien bestätigt, bewegten sich die beiden Angreifer zu Fuß, als sie den Lieferanten ansprachen, um ihm das Fahrzeug zu stehlen. Das Opfer, das für die Plattform PedidosYa arbeitete, leistete Widerstand und rang mit den Tätern, die ihm in die Brust schossen.

Der medizinische Dienst, der vor Ort eintraf, bestätigte den Tod. Die Angreifer flohen, ohne das Motorrad oder die persönlichen Gegenstände des Arbeiters mitzunehmen, dessen Körper neben dem Fahrzeug auf dem Gehweg lag. Das Opfer hatte keine Vorstrafen.

Der Homicide Department der Polizei von Montevideo übernahm die Ermittlungen. Die Gegend war mit Überwachungskameras ausgestattet, von denen man hoffte, dass sie zur Identifizierung der Verantwortlichen beitragen würden.

Dieses Verbrechen macht das Opfer zum dritten ermordeten Lieferservice-Mitarbeiter in nur zehn Tagen in Montevideo. Zu den vorherigen Fällen gehört der von Juan Carlos Mendoza, einem 62-jährigen venezolanischen Lieferanten, der unter ebenso gewalttätigen Umständen getötet wurde. Die Welle von Verbrechen löste eine massive Protestaktion der Lieferanten auf der Plaza Independenciavor der Torre Ejecutiva hervor, bei der Sicherheit und Gerechtigkeit gefordert wurden.

Compañeros de trabajo, die nach dem Erhalt der Nachricht am Ort eintrafen, beschrieben die Szene mit Bestürzung. Einer von ihnen berichtete von dem Vorfall: "Der Junge war gerade dabei, seine Bestellung abzugeben, als die Angreifer kamen, um ihm das Motorrad zu stehlen. Der Junge ließ das Motorrad los, und sofort wurde ihm ein Schuss in die Brust versetzt, und er ist tot."

Ein weiterer anwesender Lieferant —vermutlich Kubaner, aufgrund seines Akzents und Vokabulars— erwähnte, dass er selbst nur einen Monat zuvor einen versuchten Raubüberfall mit der Waffe erlitten hatte, und zwar nur vier Straßen entfernt. Die Situation spiegelt das Klima der Unsicherheit wider, dem die Arbeiter dieser Verkaufsplattformen in Uruguay ausgesetzt sind, einem Land, in das über 22.000 Kubaner im Jahr 2025 kamen.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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