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Die monumentalen Buchstaben CUBA im Parque La Alameda, an der Uferpromenade von Santiago de Cuba, wurden einer professionellen Restaurierung unterzogen, nachdem sie stark beschädigt wurden durch die maritime Umgebung und durch vandalenhafte Graffitischmierereien auf ihrer Oberfläche. Letztere sind auf die Unfähigkeit der lokalen Regierung zurückzuführen, dieses Kunstwerk zu schützen, was sich in einer zunehmenden Unsicherheit in der Stadt niederschlägt.
Die Intervention wurde vom Handwerker und Künstler Adalberto Rojas Caballero unter der Leitung des Büros des Konservators der Stadt und der Fundación Caguayo für Monumentale Künste, Angewandte Kunst und Design durchgeführt.
Die Arbeiten umfassten den Austausch von Metallblechen, um die Struktur an der Basis der Buchstaben zu verstärken und ihre Haltbarkeit zu gewährleisten, sowie den Einsatz von Elektroden, antikorrosiver Farbe und Endbeschichtung.
Ein Kommuniqué des Amtes des Konservators beschrieb das Ausmaß des Schadens: „Die Arbeiten waren notwendig aufgrund des fortgeschrittenen Verschleißes, der durch die aggressive Meeresumwelt sowie durch Vandalismus und Graffiti, die die Oberfläche beeinträchtigen, verursacht wurde.“
Die Buchstaben, einer der beliebtesten Fotospots an der Uferpromenade von Santiago, gelten als ein Symbol der lokalen Identität.
Laut Fonseca Pérez sind die imposanten Buchstaben CUBA nicht nur ein perfekter Hintergrund für deine Fotos, sondern ein Symbol für Identität und Stolz der Santiagueros.
Es ist nicht das erste Mal, dass diese Strukturen Aufmerksamkeit erfordern: Im November 2023 wurden bereits Reparaturarbeiten am Uferpromenade durchgeführt, die Eingriffe an den Buchstaben selbst und an anderen dekorativen Elementen der Umgebung umfassten.
Vandalismus gegen das öffentliche Erbe ist ein wiederkehrendes Problem in Kuba.
In Villa Clara überstiegen die Verluste durch Vandalismus in Parks und Denkmälern im Jahr 2018 eine Viertelmillion Pesos, und im Jahr 2022 wurden vandalistische Aktivitäten gegen ein nationales Denkmal in Havanna gemeldet.
Im Jahr 2025 bezeichnete ein Profil, das mit dem Innenministerium in Verbindung steht, die Graffiti in öffentlichen Räumen Kubas als „visuelle Aggression“ und „Vandalismus“, was das Ausmaß des Phänomens auf der Insel widerspiegelt.
Nach Abschluss der Restaurierung veröffentlichte das Büro des Konservators einen direkten Aufruf an die Bevölkerung: „Vom Büro des Konservators rufen wir die Bürger dazu auf, sich um die Pflege und Erhaltung dieses Werkes zu kümmern.“
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